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Rund 120 Mal täglich schnelle Hilfe aus der Luft
ADAC-Luftrettung: 2010 leicht sinkende Einsatzzahlen
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| Etwas weniger Einsätze | ADAC |
| meldet die ADAC-Luftrettung für 2010 | |
Bei über der Hälfte aller Luftrettungseinsätze (50,7 Prozent) handelte es sich um internistische Notfälle wie akute Herzerkrankungen oder Schlaganfälle. Bei über 16 Prozent wurden die fliegenden Intensivstationen zu Unfällen gerufen, die sich bei der Arbeit, in der Schule, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld ereigneten. Zehn Prozent der Einsätze erfolgten nach Verkehrsunfällen, zwölf Prozent aufgrund neurologischer Notfälle.
Die meisten Primäreinsätze musste "Christoph 31" in Berlin mit 2.334 (Vorjahr: 2.641) Missionen absolvieren. "Christoph Europa 1" in Aachen folgt mit 1.969 (2.059) Einsätzen vor "Christoph 10" in Wittlich mit 1.832, "Christoph 20" in Bayreuth mit 1.733 und "Christoph 5" in Ludwigshafen mit 1.720 Einsätzen. Bei den Intensivtransporthubschraubern, die hauptsächlich für die Patientenverlegung von Klinik zu Klinik eingesetzt werden, verzeichnete "Christoph Hansa" in Hamburg 1.345 Einsätze. "Christoph Murnau" in den bayerischen Alpen flog 1.217 Missionen, und Christoph 77 hob 1.114 Mal in Mainz ab.
Mit der Übernahme der Station "Christoph 18" in Ochsenfurt südlich von Würzburg erweiterte die ADAC-Luftrettung ihr Netz auf 34 Standorte. Mit der Indienststellung des ersten zivilen und ständig einsatzbereiten Rettungshubschraubers "Christoph 1" am 1. November 1970 in München initiierte der ADAC maßgeblich den Ausbau des öffentlich-rechtlichen Luftrettungsdienstes. Die gemeinnützige ADAC-Luftrettung GmbH beschäftigt mehr als 180 Mitarbeiter. Der Club investierte seit 1970 nach eigenen Angaben mehr als 250 Millionen Euro in den Auf- und Ausbau der Luftrettung in Deutschland.












