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Mittwoch, 3. Juni 2026
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Marken & Modelle Lesezeit ~ 2 Minuten

Neue Ableger von C3 Aircross und Opel Frontera

Fiat Grizzly: Erste Infos, erste Bilder

Die Bärenfamilie wächst: Fiat bläst den Grande Panda zum Grizzly auf. Der kommt als neues Modell in je zwei Karosserievarianten und Antriebstechniken. Doch so richtig neu ist das Auto im Konzern nicht.

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Fiat hat ein neues Modell angekündigt. Es handelt sich um ein (sub)kompaktes SUV und eine entsprechende Coupé-Version davon. Sie firmieren als Fiat Grizzly und Grizzly Fastback und sollen die "Vision von Fiat von erschwinglicher Mobilität für ein weltweites Publikum" verkörpern.

Details mögen die Italiener noch nicht preisgeben, PR-Prosa muss vorerst reichen. So heißt es, das SUV sei der "ideale Begleiter sowohl im Alltag als auch auf Reisen", während die Fastback-Ausführung mit ihrem längeren Laderaum "einen dynamischeren und raffinierteren Charakter" zeige und sich damit besonders "für längere Touren und einen Lifestyle-orientierten Einsatz" eigne.

Während Fiat aktuell außer Pand(in)a, Grande Panda, 500 und 600 keine Pkw im Angebot hat, versteigt sich Marken-Chef und Stellantis-COO Olivier François laut Mitteilung gar zur Aussage, die Modelle vervollständigten "unsere stimmige Modellpalette" und seien "tief in der Design-DNA von Fiat verwurzelt".

Als Basis dient dem Grizzly die "Smart Car"-Plattform des Konzerns, auf der auch Fiat Grande Panda, Citroën C3, C3 Aircross und Opel Frontera aufbauen. Und so ist es auch kein Wunder, dass der Grizzly mehr oder weniger ein Ableger des Aircross/Frontera ist so wie Grande Panda und C3 letztlich Zwillinge sind. Genau wie beim Grande Panda differenziert sich der Grizzly optisch aber etwas stärker als das Opel-Citroën-Duo.

Motorseitig wird es sowohl Benziner als auch einen Elektroantrieb geben. Auch hier erwarten wir keine größeren Unterschiede zum Angebot der Schwestermarken. Konkret bedeutet das Frontantrieb, 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, 1,2-Liter-Dreizylinder mit Mildhybridisierung in Leistungsstufen von rund 110 und 145 PS oder E-Maschine mit 113 PS und maximal 54 kWh Akkukapazität. Die hybridfreie handgeschaltete Variante könnte als Preiskosmetik-Basis dazukommen, wahrscheinlich ist es aber eher nicht.

Fiat hat beide Grizzlys als erschwinglich und geräumig bezeichnet. Wir gehen davon aus, dass die Publikumspremiere im Herbst auf dem Pariser Salon erfolgt und die Markteinführung schon kurz darauf. Aus der Höhle krabbeln, pardon, vom Band laufen wird der Grizzly an mehreren Standorten weltweit, als Absatzmärkte werden neben Europa auch der Nahe Osten und Afrika genannt. Die Europa-Modelle dürften aus Marokko kommen. In Nordamerika, wo der Grizzly lebt, gibt es Fiat ja gar nicht.

Ob der Grizzly in Deutschland wird punkten können, bleibt abzuwarten. So ganz rosig scheinen uns die Aussichten angesichts der vorhandenen Schwestermodelle, der etwas zu langweiligen Antriebe, der hierzulande abgesehen vom 500 allgemeinen überschaubaren Fiat-Präsenz und nicht zuletzt angesichts des mutmaßlich weiterhin günstigeren und gut eingeführten Dacia Duster – und seines kommenden Ablegers Striker – nicht zu sein.
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