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Ferienende in Bayern und Baden-Württemberg
ADAC-Stauprognose für das lange Fronleichnams-Wochenende 2026
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Bereits ab Mittwochnachmittag muss mit dichtem Verkehr und zahlreichen Staus gerechnet werden. Die höchste Belastung wird bis in die Abendstunden erwartet. Auch am Donnerstagvormittag bleiben viele Reiserouten stark frequentiert. In den vergangenen Jahren gehörte der Mittwoch vor Fronleichnam regelmäßig zu den staureichsten Tagen des Jahres. Lediglich der Freitag vor Pfingsten, der Gründonnerstag und der Mittwoch vor Christi Himmelfahrt sorgten meist für noch längere Staus.
Am Freitag, 5. Juni, kann es durch die Anreise zu den Großveranstaltungen "Rock am Ring" am Nürburgring und "Rock im Park" in Nürnberg rund um die Veranstaltungsorte sowie auf den Zufahrtsstraßen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen.
Am Sonntag rollt die Rückreise-Welle. Dann treffen Tagesausflügler, Kurzurlauber und Ferienrückkehrer aus Bayern und Baden-Württemberg aufeinander. Vor allem am Nachmittag und Abend wird die Staugefahr deutlich zunehmen. an allen Tagen und auf allen Strecken ist die Staugefahr dort besonders groß, wo hohes Verkehrsaufkommen auf Baustellen trifft. Aktuell gibt es rund 1.000 von ihnen.
Besonders belastet sind laut ADAC folgende Autobahn-Abschnitte:
- A1 Fehmarn – Lübeck – Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Dortmund – Köln
- A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover – Braunschweig – Magdeburg
- A3 Arnheim – Oberhausen – Köln – Frankfurt sowie Passau – Linz
- A4 Heerlen/Aachen – Köln – Olpe sowie Chemnitz – Dresden – Görlitz
- A5 Kassel – Frankfurt sowie Karlsruhe – Basel
- A6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg – Pilsen
- A7 Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel sowie Ulm – Füssen/Reutte
- A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
- A9 Berlin – Halle/Leipzig
- A10 Berliner Ring
- A99 Autobahnring München
In Hamburg wird es voll
In Hamburg kommt es am Samstag und Sonntag durch den Ironman-Marathon und einer in diesem Zusammenhang stattfindenden Messe zu
zahlreichen Straßensperrungen, hohem Besucherandrang und entsprechend großen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei empfiehlt dringend,
nicht den Empfehlungen von Navigationsgeräten, sondern der anlässlich der Veranstaltung aufgestellten Umleitungsbeschilderung zu
folgen. Die Zufahrten zum Hamburger Flughafen werden von der Veranstaltung nicht beeinträchtigt. Auch die Anfahrt zum Hauptbahnhof
ist durchgehend möglich.
Stau vermeiden geht auch
Wer keine Nerven für Staus hat, kann diese natürlich weitgehend vermeiden. Eine Fahrt in der Nacht oder am sehr frühen Morgen reicht dafür
meistens schon aus, und natürlich ist es oft schlau, die langsamere, aber touristisch schönere Strecke über Bundesstraßen zu wählen als
über die Autobahnen. Kommt es dort zu einer Vollsperre, ist man manchmal mehrere Stunden lang alternativlos gefangen, abseits der Autobahn
wendet man einfach bei Behinderungen.
Lage im Ausland
In Österreich sind vor allem die Westautobahn (A1), die Pyhrn-Autobahn (A9), die Tauern-Autobahn (A10), die Inntal-Autobahn (A12) und die
Brenner-Autobahn (A13) von Staugefahr betroffen. Auf der Brennerroute kommt die Sanierung der Luegbrücke zwischen Innsbruck und dem
Brennerpass hinzu, die weiterhin für Verkehrsbehinderungen sorgt. Auch auf der Fernpass-Route und der Arlbergstraße müssen Reisende mit
längeren Fahrzeiten rechnen. Auf der Tiroler Inntalautobahn (A12) sind für Freitag, den 5. Juni, und Montag, den 8. Juni, außerdem
Blockabfertigungen angekündigt. Um Ausweichverkehr durch Ortschaften zu verhindern, gelten in Tirol an den Wochenenden und Feiertagen
erneut Fahrverbote.
In der Schweiz sind insbesondere auf der Gotthard-Route zwischen Basel, Luzern und Chiasso sowie auf der San-Bernardino-Route Staus zu erwarten. Auch die A1 zwischen Bern und St. Margrethen sowie die A3 von Basel über Zürich nach Chur werden stark belastet sein.
In Italien müssen Reisende vor allem auf der Brennerautobahn (A22) sowie auf den Verbindungen zwischen Mailand und Genua mit dichtem Verkehr rechnen. Insbesondere im Bereich der Grenzübergänge und auf den Hauptreiserouten Richtung Adria und Mittelmeer sind Verzögerungen möglich. Aufgrund der Grenzkontrollen kann es bei der Einreise nach Deutschland weiterhin zu Wartezeiten kommen.
