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Westfalia ist raus
Mercedes-Benz Marco Polo: Alles aus einer Hand

Mercedes-Benz
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Der Marco Polo basiert weiterhin auf der V-Klasse, die im spanischen Mercedes-Benz Werk Vitoria gefertigt wird. Die Veredelung zum Wohnmobil erfolgt ab sofort im Mercedes-Benz-Werk Ludwigsfelde. Am brandenburgischen Standort südlich von Berlin wurden dafür die notwendigen Voraussetzungen geschaffen. Der Umbau umfasst alle wesentlichen Arbeitsschritte vom Dachschnitt bis zum Möbeleinbau und erfolgt in einer eigens dafür eingerichteten Halle mit moderner Fertigungstechnologie. Bisher wurden die Fahrzeuge durch die Westfalia Mobile GmbH in Rheda-Wiedenbrück umgebaut.
Zusammen mit der Produktionsverlagerung erhält der Marco Polo neue Funktionen für mehr Komfort und Wohnlichkeit. Dazu zählen unter anderem Verbesserungen beim Raumgefühl, beim Licht- und Verdunkelungskonzept sowie bei Akustik und Konnektivität.
Mercedes-Benz Vans produziert bereits seit mehr als 35 Jahren Fahrzeuge in Ludwigsfelde. Aktuell laufen dort die offenen Baumuster des Sprinter und eSprinter vom Band, dies soll aber spätestens 2029 auslaufen. Derzeit wird das Werk umfassend transformiert, einerseits als Kompetenzzentrum für Individualisierungen, andererseits als Anlauffabrik für die künftigen VAN.EA-Modelle. VLE und VLS, die jedenfalls vorerst nicht als Reisemobil erhältlich sind, werden in Spanien gebaut.
Der aktuelle Marco Polo startet in Deutschland bei rund 78.000 Euro. Wer den großen Motor, den langen Radstand, Allradantrieb und auch sonst "volle Hütte" wählt, landet bei etwa 120.000 Euro. Ein E-Wohnmobil hat Mercedes nicht im Angebot.
