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Zweite Generation kommt 2027
Hyundai Bayon: Endlich erwachsen
Hyundai
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Und siehe da, von Ente und Maus kann eher keine Rede mehr sein, unabhängig davon, ob man den neuen Look nun goutiert oder nicht. Die Koreaner haben ihren kleinen Crossover zum kleinen SUV gemacht, dabei die Länge um sieben, die Breite um drei und die Höhe um rund sechs Zentimeter gestreckt. 4,25 / 1,81/ 1,56 Meter misst der neue Bayon damit, und natürlich sorgt schon das für einen stimmigeren, bulligeren Auftritt – und nebenbei natürlich auch für mehr Platz. Der Kofferraum etwa wächst von 411 auf 440 Liter. Die Überhänge erhöhen sich auch leicht, weil der Radstand das Wachstum nur um zwei Zentimeter auf 2,60 Meter mitmacht.
Abgesehen von den neuen Maßen tritt der Bayon künftig auch in Sachen Design völlig neu auf. SUV statt Crossover lautete sozusagen die Devise. Alleine die stark betonten, nun eckigen Radläufe sorgen für eine völlige andere Erscheinung, aber auch sonst ist sozusagen alles neu: Ob Lichtsignaturen, Fensterlinie, Außenspiegel, Tankdeckel, schwarze A- und D-Säulen, Schürzen oder Schweller, hier wurde alles neu gezeichnet. Eine auf zwölf Töne erweiterte Auswahl an Farben inklusive gleich dreier Matt-Lackierungen ergänzt den neuen selbstbewussten Auftritt.
Auch motorseitig hat der Bayon zugelegt. Gibt es das aktuelle Modell aktuell nur noch mit einem 90-PS-Dreizylinder, steht künftig auch (wieder) eine stärkere Option zu Wahl, namentlich eine 115 PS starke Ausführung der gleichen Maschine. Zu einem späteren Zeitpunkt wird ein Hybridmodell mit 138 PS Systemleistung aus 1,6 Litern Hubraum folgen. Während der Dreizylinder unverändert mit manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe oder 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe zu haben sein wird, kommt beim Hybrid ein 6-Gang-DKG zum Einsatz. Hier wird der Akku, zu dessen Größe Angaben noch ausstehen, den Kofferraum wieder auf 397 Liter schrumpfen lassen.
Details zur Ausstattung liegen noch nicht vor, wohl aber Angaben über alle möglichen Nettigkeiten, die modellabhängig erstmals verfügbar sein werden: Der neue Bayon lässt sich beispielsweise mit belüfteten Frontsitzen bestellen, außerdem mit 360-Grad-Kamerasystem, digitalem Fahrzeugschlüssel im Handy und Panorama-Glasdach (lässt sich öffnen). Die Rädergrößen wechseln von 15 bis 17 auf 16 bis 18 Zoll.
Neu sind auch Luftausströmer und eine Mittelarmlehne im Fond, die nun kabellose Unterstützung von Apple CarPlay und Android Auto, die fortan zweizonige Klimaautomatik und die Höhenverstellung auch für den Beifahrersitz. LED-Scheinwerfer werden auch in der Basis Standard sein. Dazu kommen der verbesserte Notbremsassistent 2.0, ein Abstandstempomat mit Stopp-Funktion, ein optimierter Spurfolgeassistent, eine Monitoransicht für den Totwinkelassistenten und ein Querverkehrsassistent. Nicht angekündigt ist indes ein Mittel-Airbag.
Ertsmals wird es die Baureihe auch als sportlich aufgepeppte N-Line geben, die ausnahmslos auch als Fotomodell in unserer Galerie dient.
Gebaut wird der Bayon in der Türkei. Ein Termin zur Markteinführung liegt bisher nicht vor, ebenso stehen die Preise noch aus. Hier ebenfalls einen Erwachsenen-Aufschlag anzunehmen, liegt auf der Hand. Das neue Basismodell schätzen wir auf knapp 26.000 Euro, den künftigen Hybrid in der Topvariante auf 35.000. Dass die Verkaufszahlen kräftig nach oben gehen werden, ist dennoch nicht schwer vorauszusagen.

