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Deutsche Großstädte nur im Mittelfeld vertreten
Studie: Brüssel ist Europas Stau-Hauptstadt
Erst auf Platz 4 folgt London, das man als Spitzenreiter erwartet haben mag. Die City-Maut hat hier möglicherweise für etwas entspanntere Verhältnisse gesorgt. Mit Edinburgh, Belfast und Dublin finden sich drei weitere Insel-Metropolen in den Top 10. Aus Frankreich haben es lediglich Paris und Marseille in die Studie geschafft, dies aber ebenfalls unter den zehn ersten Listenplätzen.
München - Deutschlands Stau-Stadt Nummer 1 - landet im europäischen Vergleich nur auf Platz 28. Essen, Hamburg, Stuttgart, Köln, Düsseldorf und Berlin folgen auf dem Fuße. Mit sieben weiteren Städten (Nürnberg, Frankfurt, Hannover, Bremen, Leipzig, Dresden und Dortmund) im hintersten Tabellendrittel stellt Deutschland die meisten Städte mit signifikanten Verkehrsverzögerungen in Europa - nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass es in Deutschland die meisten Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern in Europa gibt.
In spanischen und nordeuropäischen Städten müssen sich Autofahrer eher selten mit Staus herumschlagen. Nur drei skandinavische Städte tauchen in den Top 20 auf, geführt von Norwegens Hauptstadt Oslo. Madrid findet sich erst auf Rang 42.
Das Ranking der Städte basiert auf der Messung, wie schnell Autos im städtischen Straßenverkehr tatsächlich fahren. Diese Messungen stammen aus anonymen Geschwindigkeitsprofilen, die tagtäglich von Autofahrern ermittelt werden, die Navigationsgeräte von TomTom nutzen. Sobald ein Fahrer mit 70% oder weniger der zulässigen Höchstgeschwindigkeit gefahren ist, wurde für diesen Straßenabschnitt eine Verzögerung bzw. Stauung angenommen. Die entsprechende Datenbank des niederländischen Unternehmens umfasst eigenen Angaben zufolge bis heute mehr 1,8 Billionen Geschwindigkeitsmessungen weltweit - täglich kommt eine Milliarde hinzu.
Ausgewertet wurden die Daten von Autobahnen, Autostraßen, Bundesstraßen und Hauptstraßen in Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern, jeweils bezogen auf die Anzahl der verstopften Straßen, nicht auf die tatsächliche Verzögerungsdauer.
Diese Meldung war vom Erscheinungsdatum bis Oktober 2025 mit einem 255x170px kleinen Bild illustriert, das wir einst
von einer heute nicht mehr existenten Bildagentur gekauft haben. Es zeigte im Hintergrund einen abfotografierten
Kartenausschnitt. Der Urheber des Kartographie-Werks hat uns hierfür im Oktober 2025 abgemahnt mit Kosten von mehreren
Tausend Euro. Eine vorherige Kontaktaufnahme mit der Bitte um Löschung fand nicht statt. Der große Verlag, dessen
Geschäftsmodell unseres Erachtens tatsächlich von ganz anderen globalen Playern und Entwicklungen angegriffen wird,
hält das offenbar verhältnismäßig für ein tief im Archiv verstecktes kleines Foto, das seit Jahren quasi keinerlei
Aufrufe mehr generiert. Auf ein Schreiben hielt man keine Antwort für nötig.











