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Dritte Konzern-Variante des 180-PS-Kleinwagens / Auch als Kombi
Škoda Fabia RS: Rasanter Tscheche
So motorisiert, sprintet der rasante Tscheche in 7,3 Sekunden auf Tempo 100 und danach weiter bis auf 224 (Combi: 226) km/h, was ebenso wie der Normverbrauchswert von 6,4 Litern etwas schlechter als im Polo GTI (6,9 Sekunden, 229 km/h, 6,0 Liter), aber nicht entscheidungserheblich ist.
Interessant erscheint vor allem der Fabia Combi RS, der so nicht nur im VW-Konzern, sondern allgemein keine Konkurrenten in seiner Klasse hat, lässt man den kleineren - und im Sprint erstaunlicherweise sogar langsameren - Mini Clubman mit 184 PS einmal außer Acht. Wer einen kleinen, schnellen Kombi sucht, dürfte am Fabia nicht vorbeikommen - positiver formuliert: endlich ein passendes Auto finden. Interessant: Auch eine Klasse höher ist der Octavia RS Combi einer der wenigen schnellen Kombis am Markt.
Auch optisch folgt der Škoda Fabia RS seinen Konzernbrüdern. So kommen modifizierte Front- und Heckschürzen zum Einsatz, die vorne optional mit LED-Tagfahrlicht ausgerüstet werden können - aber nicht zusätzlich zu den Nebelleuchten wie im Octavia RS, sondern an deren Stelle. Getönte Scheiben, rot lackierte Bremssättel und der Doppelrohr-Auspuff sind weitere Kennzeichen. Bei der Limousine können Dach und Dachkantenspoiler auf Wunsch in einer von drei Kontrastfarben - schwarz, weiß, silbern - lackiert werden. Natürlich steht der Fabia RS auf 17-Zoll-Rädern und verfügt über ein Sportfahrwerk und das elektronische Sperrdifferenzial an der Vorderachse.
Im Innenraum wird die normale Großserien-Atmosphäre durch Sportsitze mit RS-Logo an den Lehnen, das Dreispeichen-Lederlenkrad und eine Pedalerie mit Edelstahl-Trittflächen zumindest ansatzweise aufgepeppt. Reifendrucküberwachung und Berganfahrassistent sind serienmäßig. Weitere Ausstattungsdetails und Preise hat Škoda noch nicht genannt.












