archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
143-PS-Aggregat für den Ibiza ist ein teurer Spaß
Seat Ibiza FR: Erster Kleinwagen mit Zweiliter-TDI
Es handelt sich dabei um das Common-Rail-Triebwerk, und zwar in jener Variante mit 143 PS, die man sonst nur aus einigen Audi-Modellen (A4, Q5) und dem VW Passat BlueTDI kennt. Das maximale Drehmoment beträgt 320 Newtonmeter zwischen 1.750 und 2.500 Touren.
So motorisiert, lässt sich der kleine Spanier in 8,2 Sekunden auf Tempo 100 und bis auf maximal 210 km/h treiben, während im Norm-Mittel nur 4,6 Liter verbraucht werden (alle Werte für Dreitürer SC). Zum Vergleich: Der Vorgänger (1,9 TDI mit 130 PS) kam auf 9,3 Sekunden, 208 km/h und 5,2 Liter Verbrauch.
Die Kraftübertragung übernimmt - auch das ein Novum beim Ibiza - ein manuelles Sechsganggetriebe. Damit die Kraft auch ordentlich auf den Asphalt gebracht werden kann, ist die elektronische Differentialsperre XDS serienmäßig. Aus Platzgründen ist die Fahrzeugbatterie im FR TDI im Kofferraum untergebracht, so dass dieser etwas weniger Volumen bietet.
Im Ibiza ist der Motor stets an die sportlich positionierte FR-Variante ("Formula Racing") gekoppelt. Die Ausstattung ist von daher recht üppig ausgefallen. Zum Serienumfang gehören u.a. das FR-Designpaket mit spezifischen Stoßfängern, silbermatten Außenspiegelkappen, Doppelauspuff und 17-Zoll-Rädern, außerdem CD-Radio, Reifenkontrollanzeige, Abbiegelicht, Sportsitze, Sportfahrwerk, Klimaautomatik und dunkel getönte Scheiben im Fond.
Das alles hat seinen Preis, mag man denken, und so ist es auch: Bei 20.490 Euro geht es los, der Fünftürer kostet ab 21.390 Euro. Viel Geld für einen Kleinwagen, auch wenn die Kombination mit dem großen TDI interessant erscheint.
Hinweis: Die auf der Seat-Website zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung dieses Artikels ersichtlichen Daten
für den Ibiza FR TDI weichen von den oben genannten, die Seat an die Presse gegeben hat, leicht ab. Zutreffend
sind laut Seat die hier genannten.












