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4,62-Meter-Limousine erstmals auch mit Doppelkupplungsgetriebe
Renault Fluence: Mégane mit Anhang
530 Liter gehen hinein, minimal mehr als beim Vorgänger, dem aktuellen Grandtour oder dem Auto, das man in dieser Klasse sonst als Lademeister im Kopf hat - dem glücklosen VW Jetta. Die Ladehöhe liegt bei knapp 73 und die Ladebreite bei 102 Zentimetern.
Motorseitig offeriert Renault je zwei Benziner und Diesel. Die Otto-Fraktion wird repräsentiert von dem 1,6-Liter-Aggregat mit 110 PS und dem Zweiliter mit 140 PS. Die Einstiegsmotorisierung kann wahlweise mit einem manuellen Schaltgetriebe oder einem konventionellen Automatikgetriebe geordert werden, das stärkere Triebwerk wird optional an ein von Allianzpartner Nissan stammendes stufenloses CVT-Getriebe gekoppelt, das auf Wunsch auch manuell in sechs Fahrstufen geschaltet werden kann.
Bei den Dieseln kommen die bekannten 1,5-Liter-Maschinen in den Leistungsstufen 90 und 110 PS zum Einsatz. Letzterer kann - erstmals bei Renault und einem französischen Hersteller - mit einem sechsstufigen Doppelkupplungsgetriebe bestellt werden, das Renault offenbar unter der englischen Abkürzung DCT (Double Clutch Transmission) vermarkten wird. Wann es in welchen anderen Modellen zum Einsatz kommt, ist noch nicht klar. Bereits 2011 soll eine rein elektrisch betriebe Variante folgen.
Nach der Vorstellung auf der IAA wird der Fluence zunächst dort eingeführt, wo sich Stufenhecklimousinen dieser Klasse besonderer Beliebtheit erfreuen. Los geht es im November 2009 in der Türkei, wo das Auto zusammen mit Clio und Symbol (Clio-Stufenheck) auch gebaut wird, anschließend folgen Russland und Rumänien. In Westeuropa wird der Fluence im Frühjahr 2010 in die Verkaufsräume kommen.












