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Diesel-Van mit neuem Stickoxid-Speicherkat / Additivfreies System
Renault Espace: EU5-Einstufung dank NOx-Falle
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| Erster Diesel-Van | Renault |
| mit EU5-Einstufung: Renault Espace | |
Renault hat ebenfalls ein Abgasnachbehandlungs-System entwickelt, das als "NOx-Falle" ab sofort erstmals im Espace in Serie geht - einem Modell mithin, wo die Franzosen die Technik in relativ geringen Stückzahlen testen können.
Es handelt sich um einen dem üblichen Diesel-Oxidationskatalysator nachgeschalteten NOx-Speicherkatalysator. Er sammelt und speichert die Stickoxide ca. zehn Minuten lang und wandelt sie danach in einem rund fünf Sekunden dauernden chemischen Prozess in harmlosen Stickstoff (N2) und Sauerstoff (O2) um. Zusätzliche Sauerstoff- und Hitzesensoren an der Ansauganlage und am Auspuffendrohr steuern über einen Zentralrechner den Vorgang, der automatisch und von den Passagieren unbemerkt abläuft. Ein Additiv wird nicht benötigt.
Renault kombiniert die NOx-Falle im Espace mit dem Zweiliter-Diesel in der Variante mit 173 PS. Das System hat keine Auswirkungen auf den Kraftstoffverbrauch (7,3 Liter) und damit auf die CO2-Emissionen. Die Abgaseinstufung verbessert sich von EU4 auf EU5, womit der Espace der erste EU5-Vertreter bei den großen Vans ist. EU6 mit den nochmals schärferen NOx-Grenzwerten schafft Renault im Gegensatz zu den deutschen Anbietern jedoch nicht. Dafür verzichtet der Autobauer auf den sonst üblichen Sauber-Zuschlag: Der Espace dCi 175 kostet nach wie vor ab 35.550 Euro.












