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Flüssiggas-Umrüstung ab Werk Köln für 2.000 Euro / Nur EU4-Abgasnorm
Ford Fiesta jetzt auch mit LPG-Antrieb
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| Jetzt auch als | Ford |
| Flüssiggas-Variante: Ford Fiesta | |
Damit beschleunigt der Kleinwagen in 12,2/12,8 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von jeweils 175 km/h. Der Verbrauch beträgt im Norm-Mittel 5,7 Liter Superbenzin oder 7,1 Liter Flüssiggas (LPG). Schade: Als Abgaseinstufung steht nur EU4 im Datenblatt.
Das Flüssiggas wird in einem zusätzlichen 42-Liter-Ringtank gespeichert. Er misst 60 Zentimeter im Durchmesser und 20 Zentimeter in der Höhe, das Nutzvolumen liegt bei 33,6 Litern. Dieser Tank wird bei der Umrüstung in der Reserverad-Mulde installiert. Der konventionelle 42-Liter-Tank für Benzin bleibt vollständig erhalten, die Reichweite beträgt damit rechnerisch insgesamt bis zu 1.200 Kilometer.
Der Fiesta LPG wird unter Federführung der Ford-Tochter CNG-Technik GmbH komplett im Werk Köln-Niehl gebaut. Die Basisfahrzeuge entstehen im normalen Produktionsfluss; anschließend werden die Autos auf LPG-Betrieb erweitert. Das Unternehmen plant für dieses Jahr die Produktion von 7.600 Fiesta LPG, die insbesondere in Deutschland, Italien und den Niederlanden verkauft werden sollen.
Der Mehrpreis für die Autogas-Ausführung beträgt 1.990 Euro, der Basispreis für den dreitürigen Fiesta "Trend" damit 15.490 Euro. Finanziell rechnen kann sich das nur für ausgesprochene Vielfahrer, die vom geringen LPG-Preis - derzeit knapp 60 Cent/Liter - profitieren.
Ford bietet neben dem Fiesta bereits LPG-Modellvarianten von Focus, C-MAX und Mondeo an, wobei letzterer zusätzlich auch mit Bio-Ethanol betankt werden kann. Daneben haben die Kölner auch Erdgas-Modelle (Focus, C-MAX, Transit) im Angebot.












