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ACE und GTÜ küren Produkte von Nigrin und Dr. Wack zu den Testsiegern
Felgenreiniger-Test: Die Mehrheit ist gut
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| Die meisten sind gut: | ACE/GTÜ |
| Aluräder-Reiniger im Test | |
Als "nicht empfehlenswert" eingestuft wurden von Sachverständigen-Organisation und Autoclub der "Aluminiumteufel" von Tuga Chemie. Das Mittel hatte Angriffsspuren unter anderem auf verschiedenen Metallen und Kunststoffen hinterlassen, obwohl die Gebrauchsanleitung streng beachtet worden war. Insgesamt gab es daneben vier Mal die Gesamtbewertung "sehr empfehlenswert" und fünf Mal "empfehlenswert".
Bei leichter Verschmutzung gab es bei der Reinigungswirkung kaum Unterschiede. Und auch bei zusätzlicher mechanischer Unterstützung mit Schwamm und Bürste schnitten alle Reiniger gleich gut ab. Bei starker Verschmutzung der Felgen hingegen wurden die Unterschiede in der Reinigungsleistung deutlich. An der Herausforderung von eingebranntem Bremsstaub scheiterten allerdings alle Produkte gleichermaßen, selbst wenn manche Werbeaussagen das Gegenteil behaupten.
In dem standardisierten Testverfahren war das wichtigste Bewertungskriterium neben Reinigungskraft und Preis die Materialverträglichkeit. Im Labor wurde die Wirkung auf unterschiedlichste Materialien untersucht - beim Einsprühen landet das Mittel mitunter nicht nur auf der Alufelge, sondern auch auf Reifen, Lack und Scheinwerfer. Gummi wurde von keinem der Reiniger angegriffen, und auch bei Lack und Kunststoff hinterließen nur zwei der Produkte unter Extrembedingungen Spuren. Auffällige Nebenwirkung: Je besser die Reinigungskraft des Mittels, desto beißender sein Geruch.
Generell sollten Felgenreiniger nicht länger einwirken als dies auf der Packung angegeben ist. Nach der Anwendung empfiehlt sich der Besuch einer (SB-)Waschanlage.












