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Donnerstag, 19. Februar 2026

Volle Straßen durch Ferien- und Olympia-Ende

ADAC-Stauprognose für das Wochenende 20.-22.02.2026

Am Wochenende nach Karneval dürfte das Verkehrsaufkommen in Deutschland nochmals deutlich steigen. Vor allem im Süden sollten Autofahrer ein Zeitpolster einplanen.

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Während in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, dem Saarland, Sachsen und Thüringen am Wochenende die Schulferien enden, beginnen gleichzeitig in Teilen der Niederlande, Frankreichs und Tschechiens neue Ferienabschnitte, während sie in Österreich, der Schweiz und Belgien zu Ende gehen. Damit wird die Verkehrsbelastung deutlich zunehmen, vor allem auf den Strecken aus und in die Wintersportgebiete.

Für zusätzliche Belastungen sorgt der Rückreiseverkehr im Zusammenhang mit dem Ende der Olympischen Winterspiele 2026. Besonders auf den Zufahrts- und Abreiserouten rund um die norditalienischen Austragungsorte sowie in Richtung Verona ist mit Behinderungen zu rechnen. Am Freitagnachmittag und Samstagvormittag wird es deshalb besonders voll, da dann der Ausflugsverkehr in Richtung Alpen und Mittelgebirge hinzukommt. Am Samstagnachmittag sowie am gesamten Sonntag sind Staus aus den Wintersportregionen wahrscheinlich.

Die besonders belasteten Abschnitte in Deutschland sind laut ADAC:
  • A1 Köln – Dortmund – Bremen
  • A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover
  • A3 Oberhausen – Köln
  • A5 Karlsruhe – Basel
  • A7 Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
  • A9 Nürnberg – München
  • A93 Rosenheim – Kiefersfelden
  • A95 München – Garmisch-Partenkirchen
  • A96 München – Lindau
  • A99 Autobahnring München
Auf wichtigen Transitachsen im Ausland bleibt die Verkehrslage wegen zahlreicher Baustellen angespannt. In Österreich sind besonders die Tauern-, Inntal- und Brennerautobahn betroffen, in der Schweiz die A1 zwischen Bern und Zürich, die Gotthardroute A2 sowie die A3 von Basel Richtung Zürich. In Italien betrifft dies vor allem die Brennerautobahn A22 sowie wichtige Zufahrtsstraßen in die Südtiroler Täler. Zusätzlich erschweren regionale Verkehrsmaßnahmen den Reiseverkehr: In Tirol gelten am Wochenende Abfahrtssperren, im Raum Innsbruck bereits am Freitag tagsüber. Für Montag, den 23. Februar, ist außerdem eine Blockabfertigung in Richtung Tirol geplant.

In Deutschland gibt es derzeit keine vergleichbaren Abfahrtssperren. Bei der Einreise nach Deutschland müssen Reisende jedoch weiterhin mit Wartezeiten durch bestehende Grenzkontrollen rechnen.

Die winterliche Wetterlage hält an und kann regional das Risiko von Unfällen und Staus kurzfristig stark erhöhen. Die Zahl der Baustellen ist zwar weiterhin gering, bestehende Dauerbaustellen stellen jedoch Engpässe dar.
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