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Dienstag, 18. Januar 2022,
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Neues Niveau »eco2« mit umfangreicher Serienausstattung

Dacia: Zwei neue Motorvarianten für den Sandero

Dacia: Zwei neue Motorvarianten für den Sandero
Neue Motoren, neue Renault
Ausstattungslinie: Dacia Sandero
Dacia ergänzt das Motorenangebot des Sandero um zwei Alternativen: Neu im Angebot sind je ein Benziner und Diesel, die beide an einen so bisher nicht von der Marke gekannten Umfang der Serienausstattung gekoppelt sind. Nummer 1 im Bunde ist ein 1,2-Liter-Benziner, der wie bei Dacia üblich von der Konzernmutter Renault stammt. Das Triebwerk leistet 75 PS - exakt so viel wie der weiter im Angebot verbleibende 1,4-Liter-Motor. Das Drehmoment beträgt 107 statt 112 Newtonmeter, liegt aber statt bei 3.000 erst bei 4.250 Umdrehungen an.

Der Hubraum-Verzicht bedeutet für die Kunden eine in der Praxis eher nebensächliche Verschlechterung des Beschleunigungsvermögens um 0,6 auf 13,6 Sekunden (0-100 km/h) bei einer unveränderten Höchstgeschwindigkeit von 161 km/h. Den Trumpf spielt der neue Motor dagegen im Verbrauch aus: Ein Wert von 5,9 statt 7,0 Liter dürfte auch Hubraum-Fans, die man in der Dacia-Kundschaft sowieso eher nicht vermutet, zur kleineren Maschine greifen lassen.

Zweite Neuheit ist der von diversen Konzernmodellen bekannte 1,5-Liter-Diesel in der schwächsten Variante mit 68 PS und 160 Nm bei 1.700 Touren. Damit beschleunigt der Kleinwagen in 15,0 Sekunden auf 100 km/h und maximal bis auf 167 km/h. Der Verbrauch beträgt 4,5 Liter im Mittel. Zum Vergleich: Die 86-PS-Variante kommt auf 13,0 Sekunden, 167 km/h und 4,6 Liter. Einen Rußfilter haben beide Modelle nach wie vor auch gegen Aufpreis nicht.

Beide neuen Motorisierungen werden ausschließlich in der neuen Version "eco2" angeboten, die auf dem bisher mittleren Ausstattungsniveau "Ambiance" basiert, darüber hinaus aber über manuelle Klimaanlage, CD-Radio, elektrische Fensterheber vorne und Zentralverriegelung mit Fernbedienung (nicht aber Seitenairbags) verfügt - und damit sogar über dem bisherigen Topmodell "Lauréate" angesiedelt ist. Die Extras würden regulär 1.150 Euro kosten.

Insgesamt wird der Sandero in den neuen Varianten damit teurer als gewohnt, darf aber immer noch als Schnäppchen gelten: Ab 9.500 Euro kostet der Benziner, mindestens 11.500 Euro der Diesel. Interessenten sollten die Preisliste genau studieren: Der größere und durstigere Benziner etwa ist - vom Basismodell abgesehen - ausstattungsbereinigt deutlich teurer als der kleinere.
Leserbrief Autokiste folgen date  02.02.2009  —  # 7752
text  Hanno S. Ritter
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