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Verlagerung der Fertigung von Mainz nach Saarlouis
Ford LPG-Modelle: Mehr Reichweite, kürzere Lieferzeiten
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| Weniger Verbrauch, | Ford |
| kürzere Lieferzeiten: Ford Focus LPG | |
Damit steigt die Reichweite mit Flüssiggas bei beiden Modellen von rund 400 auf nun rund 450 Kilometer. Zusammen mit den regulären 55-Liter-Tanks für Superkraftstoff sind damit jeweils Gesamtreichweiten von bis zu 1.200 Kilometer möglich.
Außerdem verlagert der Hersteller die Produktion dieser beiden LPG-Modelle ab sofort von Mainz in das Ford-Werk Saarlouis (Saarland). Aufgrund der damit verbundenen Ausweitung der Produktionskapazitäten werden die Lieferzeiten künftig deutlich kürzer.
Focus LPG und C-MAX LPG wurden bislang bereits in Saarlouis als Basisfahrzeuge mit "gasvorbereiteten" Benzinmotoren hergestellt und anschließend von der in Mainz ansässigen CNG-Technik GmbH, einem Tochterunternehmen von Ford, auf Flüssiggasantrieb erweitert. Dank der neuen „in-house“-Lösung unter Federführung der CNG-Technik entfällt nun dieser zweite Produktionsschritt in Mainz.
Die im Herbst 2000 aus den Stadtwerken Mainz hervorgegangene CNG-Technik GmbH (20 Mitarbeiter) rüstet derzeit pro Jahr etwa 300 Focus, 250 C-MAX und 150 Transit entweder auf Erdgas- oder auf Flüssiggasantrieb um und arbeitet damit laut Ford an ihrer Kapazitätsobergrenze. Dank der Verlagerung der Pkw-Flüssiggassparte nach Saarlouis können dort nun jährlich über 2.000 Focus und C-MAX mit LPG-Antrieb produziert werden.
Die Umrüstung der Transit-Nutzfahrzeuge erfolgt dagegen unverändert auch künftig in Mainz, so dass die dort nun frei werdenden Pkw-Kapazitäten vermehrt für diese Baureihe zur Verfügung stehen. Zu einem späteren Zeitpunkt will Ford auch die Fertigung der Pkw-Erdgasmodelle (Focus CNG und C-Max CNG) von Mainz nach Saarlouis verlagern.
Die Umrüstkosten bleiben unverändert: Bei den Pkw-Modellen berechnet Ford 2.500 Euro für das Autogas-System (LPG) bzw. 3.275 Euro für den Erdgas-Kit (CNG). Beim Transit betragen die Kosten 3.475 bzw. 4.700 Euro.












