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211-PS-Flitzer auch als Clubman / Günstiger als erwartet
Mini: John Cooper Works als reguläres Topmodell
Die Leistungssteigerung von 175 auf 211 PS erreichten die Ingenieure durch eine Vielzahl von Detailmaßnahmen; die wichtigste ist die Erhöhung des Ladedrucks um 0,4 auf 1,3 bar.
Damit bleibt die Leistung der Straßenversion identisch zu jener "Challenge" genannten Rennvariante für den Mini-Markenpokal. Auch das Drehmoment - 260 Newtonmeter, mit Overboost kurzzeitig auch derer 280 - ist identisch. Wer eine passende Strecke findet und den JCW-spezifischen Schaltknüppel schnell genug durch die Gassen flutschen lässt, kann den Kleinwagen so in 6,5 Sekunden auf Tempo 100 prügeln, der Kombi alias Clubman braucht 6,8 Sekunden. Bei der Höchstgeschwindigkeit besteht mit jeweils 238 km/h Gleichstand, beim Verbrauch (6,8/6,9 Liter) so gut wie.
Das Fahrwerk entspricht jenem des Cooper S, optional steht auch ein nochmals strafferes Pendant mit zehn Millimeter Tieferlegung zur Wahl. Der JCW-Mini rollt auf 17-Zoll-Rädern, die einerseits eine vergrößerte Bremsanlage mit rot lackierten Sätteln beherbergen, andererseits aber vergleichsweise schmale 205er-Reifen tragen.
Im Innenraum sorgen u.a. ein anthrazitfarbener Dachhimmel und Oberflächen in glänzendem "Piano Black" sowie ein Tacho mit 260er-Endskalierung für Differenzierung von den schwächeren Brüdern. Lackierungen, Polsterungen, Innenfarben und Dekore sind vielfältig individualisierbar.
Die Spaßbremse des Spaßautos wird der Preis sein, werden Sie sagen. Das ist schon richtig und durchaus typisch für die Marke, und doch ist es dieses Mal längst nicht so schlimm wie erwartet: Der "normale" Mini JCW kostet ab 27.700 Euro, der Clubman ab 29.500 Euro. Das ist viel Geld, zweifellos - aber doch so viel weniger als die 49.900 Euro der Rennversion oder die 36.000 Euro, die Mini schon vor drei Jahren für ein ähnlich gestricktes Sondermodell aufgerufen hat.












