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Angestrebte Zusammenarbeit bei Plattformen und Komponenten für Mini und Alfa
BMW und Fiat schließen Kooperation
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| Neue Kooperation: | BMW/Fiat[M:ak] |
| BMW/Mini und Fiat/Alfa | |
"Wir prüfen derzeit mit der Fiat Group Möglichkeiten für eine gemeinsame Nutzung von Komponenten und Systemen bei den Marken Mini und Alfa Romeo, um im Rahmen unserer Strategie Number ONE Skaleneffekte und damit Kostensenkungen zu erreichen", sagte Eichiner in München.
Die geplante Zusammenarbeit mit der BMW Group sei ein großer Meilenstein im Zuge der Kooperationsstrategie, hieß es bei Fiat. "Wir freuen uns sehr, mit einem so geschätzten und angesehenen Partner in der Automobilindustrie zusammenzuarbeiten mit dem klaren Ziel, die Wettbewerbsposition beider Unternehmen weiter zu verbessern", erklärte Fiat-Konzernchef Sergio Marchionne.
Über Details der möglichen Zusammenarbeit haben die Partner Stillschweigen vereinbart. Ergebnisse der Kooperationsgespräche sollen bis zum Ende des Jahres vorliegen. Einem Bericht der Branchenzeitung "Automobilwoche" zufolge sollen die dritte Generation des Mini und der nächste Fiat Punto auf einer gemeinsamen Plattform entstehen. Auch solle eine neue Familie von Benzin- und Dieselmotoren entwickelt werden. Fiat ergänzte am Abend, BMW solle Alfa Romeo bei der Rückkehr auf dem nordamerikanischen Markt unterstützen.
BMW kooperiert bereits mit PSA (Peugeot Citroën) bei Entwicklung und Bau von Motoren, die ebenfalls bei Mini eingesetzt werden. Kooperationen bestehen auch zwischen Fiat und PSA (Nutzfahrzeuge und Vans) sowie zwischen Fiat und Suzuki (Fiat Sedici / Suzuki SX4). Zuletzt gab es Spekulationen sowohl über eine Zusammenarbeit von BMW und Mercedes als auch über eine solche zwischen Mercedes und Fiat, die sich beide nicht bestätigt haben.












