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Alle Zahlen und Tendenzen in der Übersicht / Mit Herstellerwertung
Marktbericht März 2008: Tiefer Fall
Der Quartalsabschluss des Pkw-Marktes steht noch mit 2,6 Prozent im Plus. Der Anteil gewerblicher Halter lag bei 60,8 Prozent. 46,5 Prozent der neu zugelassenen Pkw waren solche mit Dieselmotor. Der etwas rückläufige Trend ist begründet in der besonders hohen Nachfrage nach meist benzingetriebenen Kleinstwagen: Das Mini-Segment weist mit 22,4 Prozent die höchste Zuwachsrate auf. Die Kompaktklasse bildet wie üblich das größte Segment, es nahm um weitere 8,8 Prozent zu. SUVs (+ 4,5 %) und Vans (+ 2,8 %) waren ebenfalls gefragt. Eine auffallend deutliche Zulassungssteigerung wurde außerdem bei Wohnmobilen beobachtet. Ähnlich markant dagegen ist der Rückgang in der Oberen Mittelklasse, die Einbußen um 16,4 Prozent aufweist.
In den ersten drei Monaten konnten General Motors und Smart ihre Zulassungen mehr als verdoppeln. Renault baute mit einem Plus von 22,3 Prozent seine Vorrangstellung als stärkster ausländischer Hersteller weiter aus. Auf Platz 2 der ausländischen Anbieter steht erstmals Škoda. Toyota liegt bei einem Minus von 22,4 Prozent auf Rang 3. Bei den deutschen Herstellern landeten Ford (- 14,4 %), Opel (- 5,7 %) und Porsche (- 9,8 %) im Minus. VW unterstreicht seine Führungsposition bei einer Zunahme von 6,6 Prozent. Mercedes, BMW und Audi schrieben im ersten Quartal 2008 ebenfalls schwarze Zahlen.
Der Second-Hand-Markt erreichte im März mit rund 583.000 Besitzumschreibungen ebenfalls längst nicht das Niveau des Vorjahres, kann aber im Quartalsvergleich dank des Pkw-Segments ebenfalls noch ein leichtes Plus aufweisen. Andere Fahrzeugarten wie Lkw und Busse waren weniger gefragt.
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