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Aufsichtsrat gibt grünes Licht für 20-prozentigen Aktienzukauf
Porsche will VW-Mehrheit übernehmen
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| Porsche greift nach | VW/Porsche/ak |
| der Macht bei Volkswagen | |
"Unser Ziel ist die Schaffung einer der innovativsten und leistungsstärksten Automobil-Allianzen der Welt, die dem verschärften internationalen Wettbewerb gerecht wird", sagte Porsche-Chef Dr. Wendelin Wiedeking. Mit der Entscheidung werde der Weg dafür geebnet, dass Volkswagen und Porsche künftig "gemeinsam in einer fairen und kollegialen Partnerschaft ein neues Kapitel Automobilgeschichte schreiben können". Das Bestreben, Mehrheitsaktionär bei VW zu werden, sei eine gute Nachricht für die Belegschaft der Konzerne. "Die Entscheidung des Aufsichtsrates sichert langfristig die Zukunft beider Unternehmen", so der Vorstandsvorsitzende.
Sobald der Mehrheitserwerb erfolgt ist, wird die Volkswagen AG - neben der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG - ein weiterer Teilkonzern der Porsche Automobil Holding SE. Eine Fusion der beiden Unternehmen sei nicht geplant, so Porsche. Der Erwerb weiterer 20 Prozent an VW entspricht beim derzeitigen Börsenkurs von rund 150 Euro je Stammaktie einem Investment von knapp zehn Milliarden Euro.












