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Stimmrechtsanteil steigt auf 68,6 Prozent
VW übernimmt Mehrheit an Scania
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| Volkswagen übernimmt | Scania |
| die Mehrheit bei Scania | |
Volkswagen bezeichnete den Erwerb, der noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung steht, als einen wichtigen Schritt hin zu einer klaren, langfristigen Aktionärsstruktur. "Der Anteilserwerb unterstreicht die Bedeutung, die wir der Beteiligung an Scania zumessen", sagte VW-Konzernchef Martin Winterkorn. "Scania ist eine starke Premium-Marke mit einer aussichtsreichen Zukunft. Wir werden das Management und die Mitarbeiter von Scania auf dem Weg des profitablen Wachstums unterstützen." Man habe in den vergangenen acht Jahren erfolgreich mit Investor zusammengearbeitet und während dieser Zeit Rekorde bei Absatz und Gewinn erzielt.
Volkswagen rechnet weiterhin mit einer sehr positiven Geschäftsentwicklung und einem starken Wachstum bei Scania. Das Unternehmen solle als Premium-Marke erhalten bleiben und ausgebaut werden, hieß es. Pläne für strukturelle Änderungen, die sich nachteilig für die Arbeitnehmer auswirken, gibt es laut Mitteilung auf absehbare Zeit nicht. Auch der Stammsitz sowie die Kompetenzzentren für Forschung- und Entwicklung sollen im schwedischen Södertälje erhalten bleiben.
Im vergangenen Jahr hatten Wallenberg und Investor in einem langen Tauziehen die Übernahme-Avancen des deutschen Konkurrenten MAN abgewehrt. MAN gehört seinerseits zu 29,9 Prozent dem VW-Konzern, ferner ist MAN mit 17 Prozent an Scania beteiligt.












