archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Internetprimus will mit regionalen Angeboten die Platzhirsche angreifen
Google will offenbar Online-Autobörsen Paroli bieten
"Es ist unser Ziel, dass ein Nutzer bei der Suche nach einem bestimmten Modell auch das passende Angebot eines Händlers in seiner Nähe findet", betonte Hinz. Damit bietet Google Autohäusern künftig Möglichkeiten, die sie bei den Autobörsen bislang vermissten. Internetnutzer sollen von der Suchmaschine direkt auf die Seite des Händlers gelangen. Im Gegenzug will Google verstärkt Autohändler für regionale Werbeanzeigen gewinnen.
Der Software-Anbieter Modix, der für Google das neue Angebot vermarktet, wird in dieser Woche das neue Angebot der Suchmaschine vorstellen. "Die Vermarktung der Fahrzeuge wird sich künftig zu einem großen Teil in Suchmaschinen abspielen", sagte Modix-Geschäftsführer Ivica Varvodic der Automobilwoche. Die bekannten Autobörsen könnten dadurch an Bedeutung verlieren. "Wozu braucht ein Händler mobile.de oder Autoscout24, wenn der Kunde direkt auf seine Internetseite kommt?", fragte Varvodic.
Die bisherigen Platzhirsche geben sich angesichts der neuen Konkurrenz zunächst gelassen. "Google hat die Internetkompetenz, aber nicht die Autokompetenz", sagte Autoscout24-Chef Nicolas Carbonari der Zeitung. Für Mobile-Chef Peter Schmid wird der Suchmaschinen-Gigant erst zum Wettbewerber, "wenn sie auf ihrer eigenen Plattform Nachfrage für konkrete Händlerfahrzeuge generieren".











