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Fünf Lichtmodi, Fernlicht-Assistent und markantes LED-Tagfahrlicht
Opel Insignia erhält neues Lichtsystem mit Tagfahrlicht
Die jetzt in einem Workshop präsentierte neue AFL-Generation geht einen großen Schritt weiter. Künftig wird die Lichtverteilung, ähnlich den bereits bei Mercedes und BMW eingeführten Systemen, automatisch am jeweiligen Streckenprofil und an den vorherrschenden Sichtverhältnissen ausgerichtet.
Insgesamt fünf verschiedene Funktionen sind vorgesehen. Im einzelnen sind dies ein "Spielstraßenlicht", das bei Geschwindigkeiten unterhalb von 30 km/h aktiviert wird und den Lichtkegel um acht Grad zum jeweiligen Straßenrand dreht. Unterhalb von 50 km/h schaltet die Elektronik das "Stadtlicht" an, das bei reduzierter Reichweite eine breitere Lichtverteilung gewährleistet.
Das "Landstraßenlicht" (50-100 km/h) leuchtet den linken und rechten Fahrbahnrand heller und weiträumiger aus als konventionelles Abblendlicht. Beim "Autobahnlicht" leuchtet der Lichtkegel die Fahrbahn deutlich weiter aus und betont dabei auch stärker den linken Fahrbahnrand. Dieser Modus schaltet sich bei Geschwindigkeiten ab 100 km/h automatisch ein, allerdings nur, wenn die über den Lenkwinkelsensor festgestellten Kurvenradien vermuten lassen, dass es sich nicht um das Streckenprofil einer Landstraße handeln kann.
Das "Schlechtwetterlicht" aktiviert sich bei Regen oder Schneefall, wenn der Regensensor Niederschlag feststellt oder der Scheibenwischer betätigt wird. Es variiert sowohl die Verteilung als auch die unterschiedliche Leistung des Lichts - links wird die Leistung zugunsten geringer gegenverkehr-Blenung etwas gemindert, rechts zur Ausleuchtung des FAhrbahnrandes erhöht.
Zu diesen fünf Modi kommen der von BMW bekannte Fernlicht-Assistent, der nach Aktivierung das Fernlicht in Abhängigkeit von Gegenverkehr und vorausfahrenden Fahrzeugen automatisch ein- und ausschaltet sowie das bereits bekannte statische Abbiege- und dynamische Kurvenlicht.
Nicht zuletzt hat Opel sich endlich auch dem Thema Tagfahrlicht gewidmet. So wird AFL eine entsprechende Funktion auf verschleiß- und spritsparender LED-Basis umfassen. Neben dem Sicherheitsaspekt dürfte dies die Marke mit dem Blitz auch in punkto Image voranbringen: Die von den Designern geschaffene Grafik eines Zwei-Drittel-Dreiecks am oberen äußeren Schweinwerferrand garantiert einen hohen Aufmerksamkeits- und Wiedererkennungswert. Intern wird das Tagfahrlicht noch als "OK-Häkchen" bezeichnet, aber das Marketing dürfte sich bis zur Einführung des Insignia sicher noch einen hippere Bezeichnung einfallen lassen. Nach Audi und BMW hat damit Opel als dritter Hersteller eine eigene "Lichtsprache" vorne am Auto.












