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Erfolg als Kriterium für Millionen-Bezüge
Porsche-Chef Wiedeking rechtfertigt sein Gehalt
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| "Für Erfolg möchte ich gut | Porsche |
| bezahlt werden": Porsche-Chef Wiedeking | |
In punkto Erfolg erinnerte der Topmanager daran, dass Porsche in der Krise nur noch 300 Millionen Euro wert gewesen sei, 13 Jahre unter seiner Führung später aber 25 Milliarden Euro. "Mein Vertrag ist festgeschrieben worden, als das Unternehmen gerade eine lebensbedrohliche Krise hinter sich hatte. Er wurde bis heute in seinen Grundzügen nicht mehr geändert", so Wiedeking.
Er räumte ein, dass damals "mit der heutigen Ergebnisdimension" niemand gerechnet habe. Aber "Belegschaft, die Führungskräfte und der Vorstand" hätten hart dafür gearbeitet. "Dass der Vorstand davon ebenfalls entsprechend profitiert, halte ich nur für fair. Ich bin Vollblutunternehmer. Ich will hart arbeiten", sagt der Topmanager, und legt Wert auf die Feststellung, dass er seine Steuern in Deutschland abführe, "wie Sie wissen rund 50 Prozent - und nicht in der Schweiz oder in Monaco. Von unserem Erfolg profitieren also nicht nur der Vorstand und die Belegschaft, sondern auch der Staat, und zwar nicht unerheblich", so Wiedeking.
Im Hinblick auf die Kritik von Bundespräsident Köhler angesprochen, erwiderte Wiedeking, dieser könne ihn und seine Vorstandskollegen nicht gemeint haben. Der Bundespräsident spreche ja nur von den Managern, die ihr Salär auf Kosten der Mitarbeiter erhöhten. Das sei "nicht in Ordnung". "In unserem Fall profitieren aber alle vom Unternehmenserfolg."
Porsche-Mitarbeiter bekommen dieses Jahr zu ihren 13,7 Monatsgehältern einen Extrabonus von 5.200 Euro (Autokiste berichtete). Wiedeking selbst verdient Medienberichten zufolge 2007 rund 54 Millionen Euro brutto - rund 0,9 Prozent des Porsche-Gewinns von 5,857 Milliarden Euro.












