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Serieneinführung möglicherweise schon für 2009 geplant
Seat Tribu: Dreitüriges Kompakt-SUV als Zukunftsausblick
Bei Seat wirkt diese Designsprache völlig anders - und nicht unbedingt vorteilhaft. Jedenfalls ausgehend von der Konzeptstudie, die natürlich gewollt überzeichnet ist, werden Seat-Fans und solche, die es werden könnten, erst einmal Luft holen müssen. Vor allem dann, wenn sie wissen, dass das auf der Plattform des VW Tiguan basierende Auto nach Seat-Willen ausdrücklich das Design der zukünftigen Serienmodelle prägen soll - und damit, ähnlich wie die Studie Salsa vor sieben Jahren, eine neue Ära einleiten.
Konkret: Details wie die "Seat Dynamic Line", also die von den Scheinwerfern über das vordere Radhaus bis in den hinteren Kotflügel reichende Sicke, die einst beim Altea so bewundert wurde und inzwischen kaum noch auffällt, ist beim Tribu nochmals stärker ausprägt und gibt laut Seat bereits einen Vorgeschmack auf die künftige Designlinie. Möglicherweise gilt dies auch für das trapezförmige Design von Scheinwerfern, Kühlergrill und Lufteinlässen, das ein bisschen an Ford erinnert, sowie für die dortige Gitternetz-Optik aus länglichen Sechsecken.
Schön gemacht, wenn auch technisch nicht serienreif, ist das große Glasdach, das sich von den Scheibenwischern übergangslos bis zur Heckklappe spannt. Erwähnenswert sind im übrigen die unter der gläsernen Heckklappe verdeckt angeordneten Rückleuchten, die nur "in Aktion" sichtbar werden, die integrierte Dachreling mit optisch korrespondierendem Dachkantenspoiler-Pendant sowie die voll integrierten Auspuffendrohre.
Im Interieur gibt es vier Einzelsitze, vorne mit integrierten Gurten. Gleich vier TFT-Monitore nebst zwei zusätzlicher Zifferblätter informieren den Fahrer. Drei Fahrprogramme namens "Urban", "Sport" und "Free-run" können per Knopfdruck gewählt werden.
Und was passiert mit dem Tribu nach der IAA? Man wolle das Auto ab 2009 in Serie bauen, sagte Seat-Vertriebsvorstand Berthold Krüger der Zeitschrift "Automotive News Europe". Dass die Spanier das Konzept bis dahin in optischer und konzeptioneller Hinsicht noch deutlich entschärfen, darf angenommen werden: Lamborghini Gallardo und Murciélago, die bekanntesten Werke Donckerwolkes, sind zweifellos auch Hingucker, aber in sich stimmiger.












