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626-PS-Roadster mit 332 km/h Höchstgeschwindigkeit für 494.000 Euro
Mercedes SLR McLaren: Jetzt auch als Roadster
Auch in den Fahrleistungen ergeben sich praktisch keine Unterschiede. So beziffert Mercedes die Höchstgeschwindigkeit auf 332 km/h; die zwei km/h Differenz zum Coupé sind nicht einmal mehr als Peanuts zu bezeichnen. Die Beschleunigungsorgie auf Tempo 100 ist in beiden Karosserievarianten in 3,8 Sekunden erledigt.
Das in drei Farben erhältliche Stoffdach öffnet und schließt in weniger als zehn Sekunden halbautomatisch und vereint damit nach Mercedes-Doktrin Komfortwünsche mit dem puristischen Charakter des Roadsters. Zum Öffnen muss es im Frontscheibenrahmen entriegelt und kurz angehoben werden, danach faltet es sich elektrisch. Da im vorderen Teil des Dachs eine Aluminiumkappe integriert ist, schließt es das abgelegte Verdeck elegant nach oben ab.
Zur Serienausstattung zählen u.a. mit Semi-Anilinleder bezogene Carbon-Schalensitze, die für Fahrer und Beifahrer durch in der Größe unterschiedliche Sitzpads individuell angepasst werden, ein BOSE-Soundsystem, ein Multifunktions-Sportlenkrad mit Schaltpaddles sowie ein Navigationssystem.
Im Windkanal wurde der Flügeltüren-Roadster für hohe Geschwindigkeiten optimiert. Er nutzt ebenfalls das bereits vom Coupé bekannte Aerodynamikkonzept mit einer im Kofferraumdeckel integrierten "Airbrake" und einem Diffusor im Heckstoßfänger für größeren Abtrieb an der Hinterachse. Nicht zuletzt ging es dabei auch um die Aeroakustik. Im Ergebnis, so verspricht Mercedes, seien Unterhaltungen selbst bei Geschwindigkeiten "weit über 200 km/h" noch möglich - bei offenem Dach, versteht sich.
Wenn die ersten Kunden im September ihren SLR Roadster übernehmen, werden sie zuvor mindestens 493.850 Euro (415.000 netto) nach Stuttgart überwiesen haben. Dafür gibt es auch zwei "normale", vollausgestattete SL 65 AMG mit Zwölfzylinder, gerade mal zehn PS schwächer, nebst einem SLK 280.












