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»722 Edition«: 150 Einheiten für je 20.000 Euro Aufpreis
Mercedes: Limitiertes SLR-Modell mit 650 PS
Der von AMG in Hand aufgebaute Achtzylinder mit Kompressor-Aufladung leistet jetzt 650 statt bisher 626 PS. Wenn der Unterschied auch nicht so groß ist, gereicht es zu einer immerhin 0,2 Sekunden schnelleren Beschleunigungsorgie aus dem Stand auf Tempo 100: 3,6 Sekunden lautet der neue Wert; 10,2 Sekunden dauert der Ritt auf 200 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 337 gegenüber bisher 334 km/h angegeben.
Anstelle von 18-Zöllern montiert Mercedes hier 19 Zoll große Räder, parallel dazu wächst auch der Bremsscheiben-Durchmesser um 20 (vorne) bzw. 30 (hinten) auf 390 Millimeter. Außerdem ist die Variante nochmals härter abgestimmt und um zehn Millimeter tiefergelegt.
Optisch gibt sich die "722 Edition" Kennern an einem modifizierten Frontspoiler mit einem Airsplitter sowie dem Heckdiffusor zu erkennen; beide aus klar lackiertem Carbon gefertigten Teile sollen auch die Aerodynamik im Allgemeinen und den Anpressdruck bei hohen Geschwindigkeiten im Besonderen optimieren. Maßnahmen, die Mercedes als Technologietransfer aus dem Motorsport verstanden haben will. Im Interieur gibt es neue Sportschalensitze mit Leder/Alcantara-Bezug, ein, so wörtlich, "griffgünstiges Rennsportlenkrad mit Hunting Leder-Bezug" sowie schwarze Carbon-Applikationen.
All diese Maßnahmen sollen nicht nur "Motorsport-Flair in Reinkultur" verkörpern, sondern den Wünschen der "Kernzielgruppe" entgegen kommen. Wie diese aussieht? Der Autobauer fabuliert in den Unterlagen zum Auto über "engagierte Gentlemen-Driver und finanzkräftige Sportwagen-Sammler". Wohl wahr: Der Aufpreis gegenüber der Serie, so ist zu hören, liegt bei 20.000 Euro. 150 Kunden - so viele Editionsmodelle werden gebaut - werden es gerne zahlen.












