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Ausblick auf kommendes Stoffdach-Cabriolet steht auf dem Genfer Salon
Kia ex_cee'd: Cabrio aus Meisterhand
Mehr und mehr wird aber klar, dass der Kunstname für viel mehr gut ist als nur für "Anderssein" und die Ähnlichkeit in der Aussprache zu "seed", dem englischen Wort für Saat. Der erste Hinweis war die Dreitürer-Studie pro_cee'd, nun folgt der ex_cee'd - frei übersetzt vom Fortfahren zum Übertreffen.
Dabei basiert das Cabrio natürlich auf dem Dreitürer und übernimmt dessen Plattform und Radstand. Es folgt im übrigen nicht dem Trend zum elektrischen Stahldach à la Peugeot 307, VW Eos & Co. Das nämlich wäre für Kia zu aufwändig und damit langwierig in der Umsetzung und vor allem zu teuer gewesen - der Cee'd soll schließlich immer rund 2.000 Euro günstiger sein als etwa ein VW Golf. Außerdem hat ein Stoffverdeck natürlich auch seine Vorteile, gilt manchem als sympathischer und steht möglicherweise vor einer Renaissance.
In letzterem Sinne jedenfalls lässt sich Peter Schreyer zu seinem koreanischen Erstlingswerk zitieren und fügt an, für ihn sei das Stoffdach der "Schlüssel zu einem wirklich erfüllenden Cabrio-Erlebnis".
Herausgekommen ist ein kleines, durchaus schmuckes Cabriolet, das in der späteren Serienversion wahrscheinlich noch einen Tick stimmiger daher kommen dürfte als die auf Auffälligkeit für den Messe-Stand getrimmte Studie: Man denke sich insoweit etwa 17- statt 19-Zoll-Räder in "normalem" Design oder die Übernahme von Türgriffen und Außenspiegeln von den anderen Cee'd-Modellen.
Während der Dreitürer für Dezember und der Kombi für September angekündigt sind, steht der Starttermin für das Cabrio noch nicht fest. Ende 2008 wird es wohl werden - nicht ganz Schlag auf Schlag, aber proceed to exceed.












