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11 Prozent weniger Verkehrstote / Zahlen und Tendenzen in der Übersicht
Unfallstatistik Oktober 2006: Wieder positiv
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| 11 Prozent weniger | Gib acht im Verkehr |
| Verkehrstote im Oktober 2006 | |
Nach den ersten zehn Monaten stehen einer nur leichten Abnahme bei den aktenkundigen Unfällen insgesamt (1,1% auf 1,83 Mio.) ein deutliches Minus bei den Opferzahlen gegenüber: Seit Jahresbeginn weist die Bilanz 4.213 Getötete und rund 354.000 Verletzte aus, das sind 7,7 bzw. 4,8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Dass dies nicht allein auf die Unfallzahlen, sondern auch auf deren Schwere bzw. andere Faktoren wie sicherere Autos zurückzuführen ist, zeigt die Betrachtung der konkreten Zahlen: Unfälle mit Personenschaden nahmen um 4,7 Prozent ab, die mit nur Sachschaden um 0,4 Prozent.
Bezogen auf das Rumpfjahr melden neun der 16 Bundesländer positive Entwicklungen bei den Getöteten, im Saarland gab es keine Veränderung zum Vorjahreszeitraum. Besonders groß ist der Rückgang in absoluten Zahlen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bayern, prozentual in Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen. Am anderen Ende der Liste stehen Schleswig-Holstein und Thüringen mit zwölf bzw. neun Prozent mehr Toten, wobei sich hier Schleswig-Holstein weiter verschlechtert hat.
Zu beachten ist, dass es sich um vorläufige Zahlen handelt, die auf den von den Polizeibehörden tatsächlich gemeldeten Fällen und einer statistisch hochgerechneten Zahl an Nachmeldungen und Nachstreichungen basiert, so dass die oben genannten Zahlen nicht mit den etwa im Vorjahr für den gleichen Monat gemeldeten Werten vergleichbar sind; auch die errechnete Tendenz kann abweichen, da diese bei den Vorjahreszahlen die endgültige Höhe berücksichtigt. Nachträgliche Korrekturen nach unten gibt es ebenfalls, etwa weil sich herausstellt, dass der Unfall nicht auf einer öffentlichen Straße passierte oder der Beteiligte beispielsweise durch einen Herzinfarkt bereits kurz vor dem Crash gestorben war.
Die Statistik erfasst all jene Opfer, die bei Unfällen auf Deutschlands öffentlichen Straßen verunglückt sind, unabhängig von ihrer Nationalität. Deutsche Staatsbürger, die im Ausland ums Leben kamen, werden nicht erfasst. Verletzte, die innerhalb von dreißig Tagen nach dem Unfall sterben, werden als Verkehrstote registriert, nicht jedoch Suizid-Fälle.












