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Erstes Bundesland mit Plänen zum flächendeckenden Einsatz
Bayern: Duo-Starenkästen blitzen Rotlicht- und Temposünder
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| Bayerns Starenkästen | Endl/Autokiste |
| erfassen künftig Rotlicht- & Temposünder | |
"Wenn sich die Anlagen im Sinne der Erhöhung der Verkehrssicherheit bewähren, ist beabsichtigt, sie nach und nach in ganz Bayern an Unfallbrennpunkten aufzustellen", sagte der Minister. Das wäre ein Novum in Deutschland. Angesichts der erschreckend hohen Zahl von nahezu 1.000 Toten im Jahr auf Bayerns Straßen sollten diese Multifunktionsanlagen zusammen mit weiteren Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit beitragen und somit Verkehrsunfälle mit oft schrecklichen Folgen verhindern, sagte Beckstein, der die positive Tendenz bei den Unfallopfern ebenso unerwähnt ließ wie Gedanken dazu, ob Ampelkreuzungen im Stadtgebiet wirklich nennenswert an tödlichen Unfällen beteiligt sind.
Die kombinierten Anlagen können sowohl Rotlichtverstöße als auch Geschwindigkeitsüberschreitungen zusammen wie auch einzeln erfassen. Wer bei Rot über die Ampel fährt und zugleich die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschreitet, wird mit Bußgeld, Punkten und gegebenenfalls Führerscheinentzug nach dem schwerer wiegenden Verstoß gemäß Bußgeldkatalog bestraft - oder, wie das Ministerium sich ausdrückt: "bewährt". Aus dem zweiten Verstoß kommt die Hälfte des dafür vorgesehenen Bußgeldes hinzu.
Außerhalb Bayerns sind solche Anlagen nur vereinzelt und regional installiert. Bisher.












