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Vom Drei- zum Sechsgangautomaten in 40 Jahren
ZF: 10 Millionen Automatikgetriebe gefertigt
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| Von drei zu sechs Fahrstufen: | ZF |
| 10 Mio. ZF-Automatikgetriebe in 41 Jahren | |
Das erste Pkw-Stufenautomatikgetriebe von ZF mit für heutige Verhältnisse höchst spärlichen drei Gängen kam ab 1965 zunächst im BMW 2000 C und bei Peugeot, später auch in Modellen von Alfa Romeo, Citroën, Lancia und Maserati zum Einsatz. Ihm folgte 1982 das vierstufige Pendant, das erstmals über eine elektrohydraulische Steuerung verfügte. Mit dem Übergang zum 5-Gang-Automaten 1990 wurde auch der Einsatz adaptiver Schaltungen eingeführt und ein Ölwechsel überflüssig.
2001 brachte führte ZF das weltweite erste sechsstufige Automatikgetriebe auf den Markt. Obwohl es mehr Eingangsdrehmoment als der Vorgänger verarbeitete, waren weniger Bauteile notwendig und das Gewicht damit niedriger. Der zusätzliche Gang und eine ausgeklügeltere Steuerungssoftware ermöglichten Kraftstoffeinsparungen von bis zu sechs Prozent.
Neuerdings ist bei BMW die zweite Generation dieser Box zu haben, die wesentlich schneller agiert als bisher und laut Hersteller nochmals zwischen drei und sechs Prozent Ersparnis ermöglicht. Die sechsstufigen Varianten machen bei ZF inzwischen 90 Prozent der Getriebeproduktion aus. Mit einer Jahresproduktion von 994.000 Automaten für internationale Autobauer 2005 ist das Unternehmen mit Stammsitz in Friedrichshafen der größte unabhängige Automatik-Hersteller weltweit. Getriebe Nummer 20.000.000 wird sicher nicht erst in 40 Jahren zu vermelden sein.












