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Zehn Prozent weniger Verbrauch als bisherige V6-Modelle
Audi: Neuer V6-Benziner im A6
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| Goldene Mitte: | Audi |
| Neuer 2,8 FSI im Audi A6 | |
Anders als herkömmliche Lösungen, die zusätzliche schaltbare oder verschiebbare Komponenten einsetzen, verlegt sie die Betätigung direkt auf die Nockenwelle. Dies hat deutliche Vorteile in der Auslegung der Ventilhubkurven. Hierzu werden sogenannte Nockenstücke genutzt, die auf den Einlass-Grundnockenwellen sitzen und sich axial, also in Längsrichtung, verschieben lassen. Sie tragen nebeneinander zwei Nockenkonturen für kleine und große Ventilerhebungen. Je nach Position werden so die Einlass-Ventile via Rollenschlepphebel entsprechend der aktuellen Lastanforderung geöffnet.
Was nur Ingenieure im Detail verstehen dürften, soll den Kunden - zusammen mit einer Reihe weiterer Detailmaßnahmen zugunsten reduzierter innermotorischer Reibung - in erster Linie eine Verbrauchsersparnis bieten: Von zehn Prozent ist die Rede.
In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies einen mittleren Konsum von 8,7 Litern auf 100 Kilometer. Zum Vergleich: Der herkömmlich einspritzende 2,4-Liter-Motor mit 177 PS genehmigt sich ebenso 9,7 Liter im Durchschnitt wie der 3,2 FSI mit 255 PS. Hatten wir bezüglich eines anderen neuen Audi-Motors in punkto Verbrauch heute bemerkt, der Fortschritt sei relativ, wird er hier - jedenfalls bei den Normwerten - deutlich.
Fahrleistungswerte und Preise liegen noch nicht vor.












