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Unkonventionell gezeichneter Fünftürer zu Gast bei den Filmfestspielen von Venedig
Lancia Delta HPE Concept: Ausblick auf die neue Kompaktklasse
Kompaktmodell bedeutet hier konkret ein Plus von 30 Zentimetern etwa gegenüber einem VW Golf auf 4,50 Meter Länge - in Zeiten, in denen Kleinwagen vier Meter messen, wohl unvermeidlich. Breite (1,80 Meter) und Höhe (1,50 Meter) liegen nur geringfügig über der Golf-Vorgabe, der Radstand misst 2,70 (Golf: 2,58) Meter. Besonderen Stellenwert legt Lancia auf ein großes Platzangebot vor allem im Fond, bequeme Zugänglichkeit, hohen Komfort und einen modularen Kofferraum mit mehr als 400 (350) Litern Volumen.
Auf der Zutatenliste stehen insoweit unter anderem verschiebbare Fondsitze mit verstellbarer Lehnenneigung, ein besonders schallgedämpftes und dank Panorama-Glasdach und großen Seitenfenstern lichtdurchflutetes Interieur mit dem üblichen Mix aus Holz, Chrom, Leder, Alcantara und Velours, ferner ein BOSE-Soundsystem und das gerade in Serie gebrachte "Blue&Me"-System, das auf Microsoft Windows Mobile basiert und dank Bluetooth-Technik und USB-Anschluss diverse Unterhaltungs-, Navigations- und Kommunikationsmöglichkeiten bietet.
Was davon bei einem späteren Serienmodell den Rotstift der Controller überlebt, bleibt abzuwarten. Motorseitig sind Benziner und Diesel zwischen 120 und über 200 PS angekündigt, die allesamt aufgeladen und an manuelle oder automatisierte Schaltgetriebe gekoppelt sind.
Das Auto, vom Autobauer selbst noch als "Konzeptstudie" bezeichnet, setzt die Tradition der "großen" Mittelklassemodelle von Lancia fort - beginnend bei Aprilia und Appia über Fulvia und Lancia Beta HPE aus den 1970er-Jahren bis hin zu Prisma, Dedra und zuletzt dem interessanten, wenn auch glücklosen, längst eingestellten und weitgehend vergessenen Lybra.












