archivmeldung Lesezeit ~ 2 Minuten
Alle Zahlen und Tendenzen in der Übersicht / Mit Herstellerwertung
Marktbericht Mai 2006: Wonnemonat in jeder Beziehung
Mehr Aussagekraft hat der Vergleich mit dem Vorjahresmonat, und auch insoweit ergeben sich deutlich schwarze Zahlen von plus 7,9 bzw. 8,7 Prozent. Nach den ersten fünf Monaten schließlich errechnen sich immerhin noch 3,8 bzw. 2,9 Prozent Zuwachs gegenüber 2005, das bereits besser abschnitt als 2004.
Einen besonders hohen Zuwachs melden die Statistiker in der Gruppe der Geländewagen, die um fast ein Drittel zulegten. Der Dieselanteil bei den Pkw stieg auf 43,8 Prozent. Bei den Nutzfahrzeugen lagen die Schwerpunkte der Neuzulassungen im Bereich der leichten Lkw bis 3,5 Tonnen - nur diese sind seit Anfang Mai noch ohne digitales Kontrollgerät zulassungsfähig - sowie der land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen. Der Motorradmarkt erholte sich mit einem Zulassungsplus von 11,1 Prozent zum Vorjahr ebenfalls.
Die Mehrheit der Hersteller konnte von den positiven Zahlen profitieren, voran (im Vergleich zum April) SsangYong, Alfa Romeo, Chrysler/Jeep, Jaguar, Fiat und Volvo. Bei den deutschen Herstellern musste dagegen neben Smart auch Ford einen leichten Verlust verkraften; Mercedes und Porsche legten am deutlichsten zu. Spitzenreiter nach den ersten fünf Monaten sind Dacia mit einem Plus jenseits der 600 Prozent, SsangYong und General Motors Europe mit jeweils gut 100 Prozent sowie Alfa, Fiat, Suzuki, Škoda, Jaguar, Citroën und Saab. Die Schlusslichter bilden Ferrari/Maserati und Smart, gefolgt von Renault, Lancia, Mitsubishi und Volvo.
Die verstärkten Zulassungsaktivitäten im Mai übertrugen sich auch auf die Besitzumschreibungen. Insgesamt wechselten 697.310 Kraftfahrzeuge den Besitzer. Bei den Pkw betrug die Steigerungsrate 6,3 Prozent, die Motorräder erreichten 13,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Das größte Plus wurde mit 53,5 Prozent bei den gebrauchten Sattelzugmaschinen erzielt, was aber in diesem Fall ganz offensichtlich zu Lasten der fabrikneuen Pendants ging, die gleich über drei Viertel einbüßten.
Weitere Daten und Tendenzen entnehmen Sie bitte den verlinkten Übersichten.











