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Jeder dritte Erwachsene im ADAC
ADAC: Mitgliedsrekord und Beitragserhöhung

ADAC
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Das Geschäftsjahr endete für den Club mit einem Verlust von 17 Millionen Euro. Als Grund wurden zuletzt stark gestiegene Kosten insbesondere für Energie, Personal, Ersatzteile, Abschlepp- und Werkstattleistungen genannt. Vor diesem Hintergrund beschlossen die Delegierten, die Beiträge für die Mitgliedschaft zu erhöhen.
Die Preise für Einzelmitglieder steigen abhängig von der gewählten Mitgliedschaft um zwischen 10 Euro und 35 Euro im Jahr. Dies würde einen Basistarif von 64 Euro (plus 18 Prozent) und Kosten für die Premium-Mitgliedschaft in Höhe von 174 Euro p.a. (plus 25 Prozent) bedeuten. Das Ausmaß der "Anpassungen" für besondere Tarife wie für junge Leute, Schwerbehinderte oder Familienmitglieder liegt noch nicht vor.
Die Erhöhung gilt ab dem Jahresbeginn 2027. So ärgerlich das für Betroffene auch ist: Der ADAC hatte die Beiträge zuletzt erstaunliche sechs Jahre lang stabil gehalten. Im Gegenzug sollen auch die Leistungen "angemessen erweitert" und Leistungsgrenzen etwa für das Abschleppen erhöht werden. Außerdem soll die Mitgliedschaft weiterentwickelt werden mit neuen Themen wie die Unterstützung bei der Vorsorge sowie Serviceleistungen in den Bereichen Gesundheit und Zuhause. Vorbild ist hier der ADAC-Schlüsselnotdienst.
Zum neuen Verkehrspräsidenten wählten die Delegierten den Professor für Fahrzeugtechnik an der Hochschule Trier, Peter König. Der 57-Jährige ist im ADAC Mittelrhein ehrenamtlich Vorstand für Verkehr und Technik und engagiert sich seit Jahren für Themen der Verkehrssicherheit sowie für sichere und effiziente Verkehrskonzepte.
