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Polizeiliches Präsenzlicht soll Sicherheitsgefühl stärken
Polizei Hamburg fährt mit Dauer-Blaulicht

Polizei Hamburg
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Beim PPL handelt es sich um ein dauerhaft eingeschaltetes, nicht blinkendes blaues LED-Licht, das in den Blaulichtbalken der Funkstreifenwagen integriert ist, quasi ein Blau-Tagfahrdachlicht. Während das klassische Blaulicht mit hoher Intensität und Frequenz blinkt und dazu auffordert, sofort "freie Bahn" zu schaffen, leuchtet das Präsenzlicht gleichmäßig und mit reduzierter Intensität (circa 30 Prozent der Leuchtkraft).
Das Präsenzlicht soll den Angaben zufolge für eine erhöhte Erkennbarkeit sorgen, allerdings ohne eine Handlungsaufforderung für Verkehrsteilnehmer auszulösen. Ziel sei es, die Wahrnehmbarkeit und Visibilität der Streifenwagen in Hamburg nachhaltig zu erhöhen und so die subjektive Sicherheit der Menschen in der Stadt gezielt zu stärken, heißt es. Inwieweit das PPL im Straßenverkehrsalltag mit dem "echten" Blaulicht verwechselt werden wird, bleibt abzuwarten. Die Polizei hat sich hierzu nicht explizit geäußert.
Polizeivizepräsident Mirko Streiber:
Mit der Einführung des Polizeilichen Präsenzlichts setzen wir ein starkes Zeichen für eine moderne und bürgernahe Polizei. Es ist ein weiterer und
damit wichtiger Baustein zur Erhöhung der Sichtbarkeit unserer Einsatzkräfte im gesamten Stadtgebiet. Hamburg übernimmt damit eine Vorreiterrolle
in Deutschland und setzt neue Maßstäbe mit innovativen Maßnahmen für wahrnehmbare Polizeiarbeit zur Stärkung des Sicherheitsempfindens der Menschen
in dieser Stadt.
Die Polizei Hamburg will alle "Peterwagen" ab sofort sukzessive umrüsten. Man folge damit unter anderem dem Beispiel von Frankreich, Spanien
und den Vereinigten Staaten, die die "Police Cruise Lights" bereits in ihren polizeilichen Alltag integriert haben, heißt es. Dass andere
Polizeibehörden in Deutschland dem Hamburger Beispiel folgen werden, ist anzunehmen.
