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Ehrung für das Engagement für die ungarische Automobilindustrie
Audi-Chef Winterkorn: Hohe Auszeichnung in Ungarn
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Der Audi-Chef war durch das ungarische Wirtschafts- und Verkehrsministerium für "herausragende Aktivitäten für den Aufbau und die Entwicklung der ungarischen Automobilwirtschaft" nominiert worden.
Winterkorn hatte sich bereits in der Planungsphase Anfang der 1990er-Jahre für einen neuen Motorenstandort in Ungarn eingesetzt. Nach dem erfolgreichen Anlauf des Motorenwerks in Györ folgten umfangreiche Investitionen, beispielsweise für die kontinuierliche Erweiterung der Motoren-Produktpalette, die Errichtung der Fahrzeugmontage der TT-Baureihe von Audi, die Realisierung des Motorenentwicklungszentrums, die Fertigungsplanung und den Werkzeugbau. Auch die in Kürze startende zweite TT-Generation wird wieder in Györ montiert.
Darüber hinaus ist Winterkorn Initiator der Kooperation mit ungarischen Hochschulen und Universitäten. Seit Jahren engagiert er sich als Honorarprofessor an der Technischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Universität in Budapest.
Winterkorn (58) trat 1981 in den VW-Konzern ein und war seitdem in diversen Führungspositionen tätig. Seit März 2002 ist er Vorsitzender des Vorstands bei Audi, damit gleichzeitig VW-Vorstandsmitglied und Leiter der kurz zuvor gebildeten Markengruppe Audi, zu der die Marken Audi, Seat und Lamborghini gehören. Die Familie Winterkorn stammt aus Ungarn.
Die "AUDI HUNGARIA MOTOR Kft." ist seit dreizehn Jahren eine der zentralen Motorenlieferanten des Audi- und Volkswagen-Konzerns. Die 100%ige Audi-Tochter ist zudem seit Jahren der größte Exporteur Ungarns und eines der umsatzstärksten Unternehmen des Landes.












