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Autobauer kündigt tiefgreifendes Restrukturierungsprogramm an
Volkswagen: Bis zu 20.000 Jobs auf der Kippe
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| "Hoher Verlust": | Volkswagen |
| Golf GTI-Endmontage in Wolfsburg | |
Insbesondere ist die Exportfähigkeit der deutschen VW-Werke sei nicht gewährleistet, sagte VW-Chef Pischetsrieder. Im USA-Geschäft würden im Export aus Deutschland nach wie vor hohe Verluste erwirtschaftet. "Um die langfristige Zukunftsfähigkeit des Konzerns zu sichern, müssen wir die bestehenden Probleme in der Marke VW konsequent und schnell beseitigen."
Nach umfangreichen interne und externe Wettbewerbsvergleichen habe Volkswagen hinsichtlich der Produktivität im internationalen Vergleich weiterhin einen erheblichen Nachteil, hieß es, außerdem erwirtschafteten die traditionellen deutschen VW-Werke im Vergleich zu den besten deutschen Werken weiterhin einen "hohen Verlust". Im Hinblick auf die Komponentenwerke - hier war bereits über Schließungen spekuliert worden - arbeiteten diese in einigen Bereichen wirtschaftlich, andere seien davon "weit entfernt".
Zu den Zielen des jetzt beschlossenen Programms gehört folgerichtig ein Abbau der Produktivitätsdefizite insbesondere in den Fahrzeugmontagewerken, eine volle Auslastung der Werke auch durch Kapazitätsanpassung und wettbewerbsfähigere Arbeitskosten. "Hier ist jetzt schnelles und konsequentes Handeln gefragt", so Pischetsrieder.
Auf welchen Wegen die Produktivitäts- und Strukturverbesserungen erreicht und umgesetzt werden, sei Gegenstand von Verhandlungen und daher noch nicht festgelegt. Ziel sei die "Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und der Arbeitsplätze", so die Wolfsburger, was aber unter den derzeitigen Rahmenbedingungen nicht zu erreichen sei. Nun sollen zügige Verhandlungen mit Betriebsrat und Gewerkschaft aufgenommen werden.
An der Börse sorgte die Nachricht für stark steigende Kurse. Die VW-Aktie stieg zeitweise auf den höchsten Stand seit Juni 2002. Die Aktionäre dürfen sich außerdem um eine von 1,05 auf 1,15 Euro erhöhte Dividende freuen.












