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Zahl der Hilferufe um drei Prozent gestiegen
ADAC-Straßenwacht: 2005 alle acht Sekunden ein Einsatz
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| Alle acht | ADAC |
| Sekunden ein Einsatz: "Gelbe Engel" | |
Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Pannenhilfen auf Deutschlands Straßen um rund drei Prozent (110.000) an. Die 1.700 Helfer legten dabei insgesamt eine Strecke von rund 57 Millionen Kilometern zurück. Seit Gründung der ADAC-Straßenwacht 1954 haben die Pannenhelfer schon über 72 Millionen Autofahrern aus der Klemme geholfen.
Besonders stolz ist der ADAC auf die Quote der Pannenautos, die an Ort und Stelle wieder flott gemacht werden konnten. Sie beträgt nach Club-Angaben 84 Prozent; bei neueren Modellen sollen es dank moderner Diagnose-Computer 85 Prozent sein.
Die meisten Einsätze gehen wiederum auf das Konto leerer Batterien: Alleine mehr als 711.000 Mal war Starthilfe angesagt. Häufigste Pannenursachen waren außerdem Reifenschäden (117.994) und kaputte Generatoren (113.891). Der Anlasser machte gut 71.000 Mal schlapp, dahinter folgen Kraftstoffpumpe und Motorschäden. Weiteren fast 110.000 Autofahrern musste der verschlossene Wagen geöffnet werden, 41.790 Hilferufe wären bei rechtzeitiger Betankung überflüssig gewesen, und 105 Mal mussten die "Gelben Engel" sogar Fahrzeugbrände löschen.
Die Pannenstatistik nach Marken und Modellen wird voraussichtlich im April veröffentlicht.












