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Spanische VW-Tochter zeigt Serienversion der IAA-Studie
Seat Altea FR: 170 PS-TDI mit Rußfilter ab Januar
Gekoppelt an das serienmäßige Sechsganggetriebe erreicht der Altea damit eine Höchstgeschwindigkeit von 208 km/h (201 km/h), die Tempo 100-Marke ist idealerweise nach 8,6 (9,9) Sekunden erreicht. In punkto Verbrauch liegt bisher nur der Außerorts-Wert vor, den Seat mit 5,0 Litern beziffert, das sind 0,2 mehr als beim 140 PS-Pendant. Der Gesamtverbrauch dürfte ebenfalls um etwa 0,2 Liter auf dann 6,1 Liter im Mittel ansteigen, was auch auf das Konto des Rußfilters geht, insgesamt aber auch in Anbetracht des Leistungspotenzials lobenswert wenig bleibt.
Getriebe-Alternativen wird es zum Start nicht geben, doch man darf annehmen, dass zumindest eine DSG-Variante nachgereicht werden wird. Apropos nachgereicht: Bisher war der starke Vierzylinder-Diesel nur für den VW Passat gelistet, wobei unklar ist, ob die Modelle auch tatsächlich bereits lieferbar sind. Die weiteren Baureihen des Konzerns werden folgen.
FR - das Kürzel steht für "Formula Racing" - bedeutet auch im Falle des Altea optische und technische Modifikationen. Letztere betreffen etwa die vergrößerte Bremsanlage, straffere Federn und einen größeren Durchmesser der Stabilisatoren. Die Bodenfreiheit ist um sieben Millimeter geringer als beim Altea mit Sportfahrwerk.
Äußerlich gibt sich der FR an einer veränderten Frontschürze zu erkennen, deren unterer Bereich auf der gesamten Breite von einem Lüftungsgitter in Wabenstruktur eingenommen wird. Die Seitenansicht ist geprägt von einem roten TDI-Logo unterhalb der Zusatzblinker und insbesondere von auffälligen 5-Speichen-Rädern der Dimension 7x17, die 225/45er-Pneus tragen; optional gibt es auch 225/40 im 18 Zoll-Format. Die Rückspiegel sind grau lackiert. Die Heckschürze ist ebenfalls sportiver gezeichnet und im unteren Bereich schwarz abgesetzt; FR-typisch sind schließlich das verchromte Doppelendrohr sowie der "FR"-Schriftzug unten rechts auf der Heckklappe.
Die Armaturentafel ist in einer Grau-/Schwarz-Kombination ausgeführt, dazu kommen ein modifiziertes Dreispeichen-Lenkrad - wiederum mit FR-Logo -, ein spezieller Schaltknauf, weiß hinterlegte Instrumente und Sportsitze vorne.
So viel Aufwand dürfte ihren Preis haben, doch den mag Seat noch nicht verraten. Voraussichtlich im Januar 2006 wird es soweit sein, wenn der starke und saubere Selbstzünder in den Verkauf geht.












