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S 600 »Guard« mit B6/B7-Schutzklasse
Mercedes S-Klasse: Sonderschutz-Version ab 2006
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| Höchste Schutz- | DaimlerChrysler |
| klasse: Mercedes S 600 "Guard" | |
Zu den Maßnahmen gehören neben einer Panzerung von Türen, Rückwand, Seitenteilen, Fahrzeughimmel und Stirnwand unter anderem Reifen mit Notlaufeigenschaften, ein selbstdichtender Tank und ein Gefährdeten-Alarm-System. Zusätzliche Verstärkungen in der Karosseriestruktur und an der Bremsanlage sind bedingt durch das zusätzliche Gewicht.
Damit soll der S 600 "Guard", wie Mercedes-Sonderschutzmodelle genannt werden, in punkto Fahrverhalten nahezu dem Serienpendant entsprechen; auch das Platzangebot im Interieur soll nur unwesentlich - etwa durch dickere Türen - eingeschränkt sein. Äußerlich unterscheidet sich die Limousine nur für Kenner und nur auf den zweiten Blick vom "Original" - Diskretion ist oberstes Gebot für Kunden, die einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, weswegen auch weitere Details zum Schutzkonzept oder gar zum Preis natürlich nicht veröffentlicht werden.
Angetrieben wird der schützende Kokon, der die Anforderungen der höchsten Widerstandsklasse B6/B7 erfüllt, von dem bald auch in den Serienmodellen verfügbaren weiterentwickelten Biturbo-Zwölfzylinder, der 517 PS leistet. Die neuesten Technik-Errungenschaften der Baureihe, wie der "Bremsassistent Plus" oder der Abstandstempomat mit Radartechnik, sind auch im "Guard"-Modell vorhanden bzw. lieferbar.
Mercedes-Benz entwickelt und baut eigenen Angaben zufolge bereits seit fast 80 Jahren Sonderschutzfahrzeuge. Auch die E-Klasse und das G-Modell sind in einer entsprechenden Ausführung zu haben.












