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Einstieg mit drei Modellreihen und 143 Händlern
Lexus: Verkaufsstart im Heimatland Japan
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| Bald auch im heimat- | Toyota |
| lichen Japan: Lexus, hier der neue GS | |
Mit der Eröffnung von 143 Lexus-Händlerbetrieben in Japan an nur einem Tag wird ein deutliches Zeichen gesetzt. Zunächst werden die Modelle GS und SC angeboten, am 28. September folgt die Einführung der neuen IS-Serie. Das Flaggschiff LS komplettiert - zusammen mit dem GS 450h mit Hybridantrieb - im folgenden Jahr die vorläufige Modellpalette. Die Verkaufspläne sehen für das noch 2005 auf 150 Betriebe anwachsende Händlernetz einen monatlichen Absatz von insgesamt 3.000 Fahrzeugen vor.
1989 war die Marke aus der Taufe gehoben und (zunächst nur) auf dem US-amerikanischen Markt eingeführt worden. Dort war Lexus eigenen Angaben zufolge in den vergangenen vier Jahren jeweils die meistverkaufte Premiummarke. Weltweit wurden 2004 rund 360.000 Lexus-Fahrzeuge verkauft, davon allein 297.000 in Nordamerika. Der zweitgrößte Markt war Europa mit einem Absatz von rund 25.000. Nun soll Lexus als "weltumspannende Premiummarke" aufgestellt werden.
Obwohl Toyota in 27 Ländern der Welt Fahrzeuge produziert, werden die Lexus-Modelle bis heute - mit nur einer Ausnahme im kanadischen Ontario - ausschließlich in den japanischen Werken Tahara (u.a. IS, GS, LS) und Higashi Fuji (u.a. SC 430) gefertigt.
In Deutschland stehen derzeit neben den neuen Modellgenerationen der Limousinen GS und IS (ab November in Deutschland) vor allem die Einführung der Hybridtechnologie im RX 400h im Fokus. 2006 wird mit dem GS 450h die erste Oberklasse-Limousine mit diesem Antrieb erscheinen.
Auch Nissan plant, seine Edel-Tochter Infiniti zu einer Weltmarke auszubauen und auf dem Heimatmarkt einzuführen (Autokiste berichtete).












