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M-Klasse zieht öffentlichkeitswirksam 60 Tonnen schweren Airbus
Mercedes: Anhänger-Stabilisierung bald in S- und M-Klasse
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| Ab September mit | DaimlerChrysler |
| "TSA": Mercedes M-Klasse | |
Premiere feiert die Technik bei Mercedes in der neuen S-Klasse, die bereits bestellbar ist. Möglicherweise noch früher kommen M-Klasse-Kunden in den Genuss der höheren Sicherheit: Beim neuen Offroader gehört TSA ab Ende August 2005 zum Lieferumfang. Weitere Baureihen sollen sukzessive folgen.
Die M-Klasse kann bis zu 3,5 Tonnen an den Haken nehmen - besser gesagt: darf. Tatsächlich nämlich sind sehr viel mehr möglich, wenn auch nur kurzzeitig und nicht im realen Betrieb: Für das schöne Foto zum Thema hat der Autobauer den Allradler kürzlich auf dem Stuttgarter Flughafen einen Airbus A 319 ziehen lassen: Problemlos, so Mercedes, seien die rund 60 Tonnen bewältigt worden.
Für die M-Klasse, die bereits seit Mitte Dezember im US-amerikanischen Mercedes-Werk Tuscaloosa vom Band läuft, hierzulande aber erst seit Anfang des Monats bei den Händlern steht, liegen Mercedes zufolge bereits 26.500 Bestellungen vor.
Auch ohne die zusätzliche Funktion ist ESP für Gespannfahrer ein deutlicher Sicherheitsgewinn. Zwar kann es ein Gespann nicht vollständig stabilisieren, doch begrenzt es die Pendelschwingungen, indem es einzelne Räder des Zugfahrzeugs abbremst. Diese Grundfunktion der Stabilitätskontrolle ist auch beim erweiterten ESP aktiv. Beide Funktionen überlagern sich bei großen Pendelschwingungen und unterstützen sich gegenseitig in der Wirkung. Das erweiterte ESP funktioniert auch bei der Verwendung mechanischer Schlingerdämpfer, die zwischen Zugfahrzeug und Anhänger montiert sind.
Erstmals in Serie ging die ESP-Gespannstabilisierung, soweit ersichtlich, 2001 im BMW X5. Erstes Modell der Kompaktklasse war der Opel Astra.












