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One D leistet künftig 88 PS und ist EU4-konform
Mini: Mehr Diesel-Kraft und neue Preise
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| Mehr Kraft, weniger | BMW |
| Abgas: Mini One D | |
Verbrauch (4,8 Liter im MIttel) und CO2-Emissionen (129 g/km) bleiben unverändert, ebenso das serienmäßige Sechsgang-Getriebe. Einen Rußfilter kann BMW nicht liefern; allerdings erfüllt der Diesel künftig die EU4-Norm.
Parallel zur Leistungssteigerung profitieren natürlich die Fahrleistungen: So sprintet der kleine Kurvenkünstler in 11,9 Sekunden auf Tempo 100 (bisher: 13,5), die Höchstgeschwindigkeit steigt um zehn auf 175 km/h. Auch die Elastizitätswerte lesen sich nun besser: 10,1 Sekunden dauert etwa der Zwischenspurt von 80 auf 120 km/h im 4. Gang, das sind 1,8 weniger als bisher.
Zu den Überarbeitungsmaßnahmen des 1,4-Liters gehört unter anderem ein Turbolader mit variabler Turbinen-Geometrie, wie man es sonst hauptsächlich aus größeren Autos kennt, ferner eine neue Motorsteuerung, neue Injektoren, eine gekühlte Abgasrückführung sowie ein modifizierter Abgasstrang.
Der Mini One D, lieferbar ab Oktober, kostet 16.900 Euro, 700 mehr als mit dem alten Motor. Die Modelle mit Ottomotoren werden ab dem 1. September um zwei Prozent teurer. Der "One" kostet dann ab 15.100 Euro, der "Cooper" ab 17.000 Euro und der 170 PS starke "Cooper S" ab 20.800 Euro. Die Cabrio-Modelle stehen in den neuen Listen mit 18.700, 20.400 und 24.400 Euro. Parallel zur Preiserhöhung erhalten alle Varianten das "Wave"-Radio serienmäßig, leider nicht jedoch ESP.
In der nächsten Mini-Generation wird BMW aller Voraussicht nach nicht mehr einen von Toyota stammenden Diesel verbauen, sondern ein Triebwerk von Peugeot/Citroën (Autokiste berichtete).












