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50 Mio. Euro Investitionen und 340 neue Arbeitsplätze in Ludwigsfelde
VW: Grundsteinlegung für neues Teilezentrum in Brandenburg
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| Gruppenbild mit Grund- | Volkswagen |
| stein: Platzeck und Eichel in Ludwigsfelde | |
Insgesamt schafft VW in Ludwigsfelde 340 neue Arbeitsplätze. Das Vertriebszentrum soll im zweiten Halbjahr 2006 fertiggestellt sein. Von hier aus werden dann Volkswagen-, Audi-, Seat- und Škoda-Betriebe in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen beliefert.
"Dies ist eine Sternstunde für ganz Brandenburg", sagte Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck bei den Feierlichkeiten. Nach dem Potsdamer Design-Center sei das VW-Logistikzentrum eine weitere millionenschwere Investition des Autoriesen auf brandenburgischem Boden. Die Entscheidung von Volkswagen beweise, dass Brandenburg ein attraktiver Standort für die Automobilindustrie sei und für Logistik-Unternehmen ideale Voraussetzungen biete. Bundesfinanzminister Hans Eichel bezeichnete den Bau als wichtige Investition in die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland mit seinen Wachstumskernen in den neuen Ländern.
Gleichzeitig startete VW die praktische Umsetzung des Projektes "Depotnetz-Optimierung Deutschland". Nach einer jetzt abgeschlossenen Planungs- und Konzeptphase soll die gesamte Teileversorgung im Inland bis 2007 auf die Zukunft ausgerichtet und der Kundenservice weiter erhöht werden, hieß es.
Das Projekt dient dazu, die Logistik-Struktur - derzeit umfasst das Sortiment rund 330.000 Teilepositionen mit steigender Tendenz - in punkto Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und Kosten zu optimieren. Ludwigsfelde wird insoweit ein Musterstandort werden; gleichzeitig werden die bestehenden Teile-Vertriebszentren in München, Norderstedt, Dieburg, Ludwigsburg, Köln und Kassel für rund 90 Millionen Euro modernisiert.
Die Original-Teile werden bei VW wie bereits in der Vergangenheit für mindestens 15 Jahre nach Modellauslauf bevorratet.












