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ADAC-TruckService als Alternative zu herstellereigenen Service-Netzen
ADAC: Pannenhilfe jetzt auch für Nutzfahrzeuge
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| "Gelbe Engel": Ab 2005 | ADAC |
| Pannenhilfe auch für Lkw und Busse | |
Hervorgegangen ist der ADAC-Truck-Service aus Service 24. Seit 1996 ist sie eine Tochtergesellschaft des ADAC und eigenen Angaben zufolge der bundesweit größte markenunabhängige Lkw- und Bus-Dienstleister im Bereich der Pannenhilfe.
Über die einheitliche Service-Nummer 01805-248000 organisiert der ADAC-TruckService Hilfe an Ort und Stelle. Dafür werden etwa 13.000 Service-Mobile von Partnerorganisationen in Deutschland eingesetzt - 8.500 davon im 24-Stunden-Dienst. Die Service-Zentrale in Laichingen organisiert die Pannenhilfe von Anruf bis Weiterfahrt. Sie sorgt dafür, dass ein geeigneter Dienstleister in der Nähe der Panne gefunden und der Schaden behoben wird. Zur professionellen Pannenhilfe gehören neben dem Lokalisieren und der Diagnose das Prüfen der Bonität, der Einsatz von geschultem Fachpersonal und passenden Ersatzteilen sowie das Beschaffen von Ersatzfahrzeugen.
Im Durchschnitt dauere es etwa 35 Minuten, bis nach dem Anruf die Hilfe am Pannenfahrzeug eintrifft und zwei Stunden, bis der Schaden komplett behoben ist, hieß es. 45.000 Fälle wickelte die Firma im Jahr 2003 ab. Mehr als 90 Prozent aller Pannen seien an Ort und Stelle behoben worden. Die häufigsten Pannenursachen waren Reifen, Elektrik und Motor. Der ADAC-TruckService garantiert seinen Kunden bundesweit festgelegte einheitliche Preise für Stunden- und Kilometersätze.
Durch das schnelle Beheben einer Lkw-Panne erhofft sich der ADAC mehr Verkehrssicherheit, einen besseren Verkehrsfluss sowie weniger Staus auf den Straßen. Der Schwerpunkt der kostenpflichtigen Pannenhilfe liegt in Deutschland; über Kooperationen sei man jedoch in allen europäischen Ländern vertreten.
Truck-Service-Chef Häusler erklärte, man verstehe das neue Angebot durchaus als Konkurrenz zu jenen der Hersteller. Man sei meist schneller als diese Service-Netze und dabei auch günstiger. Die Zahl der Fahrzeuge soll von 150 auf 250 im nächsten Jahr erhöht werden.












