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Donnerstag, 12. März 2026

Facelift-Vorstellung im April

VW ID.3 wird zum ID.3 Neo

Der VW ID.3 erhält einen neuen Namen. Der kompakte Stromer wird demnächst umfassend aufgewertet und dann unter dem Namen ID.3 Neo verkauft. Bis das große Facelift für den ID.4 kommt, gibt es dort schon mal neue Funktionen.

VW ID.3 wird zum ID.3 Neo
Volkswagen
Der VW ID.3 Neo wird im April
vorgestellt (Symbolbild)
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Alle Welt redet dieser Tage von Neo – von Apples neuem Einsteiger-Notebook mit dem überraschend niedrigen Preis. Künftig wird man auch im Zusammenhang mit Volkswagen von Neo sprechen, denn der ID.3 wird dem Vorbild des Cupra Born folgend demnächst deutlich überarbeitet. Um dies zu unterstreichen, wird das Auto dann als ID.3 Neo eingeführt. Das hat der Autobauer heute im Anschluss an die Jahrespressekonferenz bekannt gegeben.

Interessanter Nebenaspekt ist, dass seinerzeit beim ID.3-Start auch der Name "VW Neo" im Gespräch war. Wer also jetzt nach ID.3 und Neo googelt, wird nicht nur Überschriften finden wie die unsrige, sondern auch das genaue Gegenteil davon – von 2020. Der Golf IX wird dann aller Voraussicht nach zum ID.Golf mit gleichzeitigem Aus für den ID.3 Neo.

VW will den ID.3 Neo Mitte April vorstellen, die Markteinführung dürfte im Sommer erfolgen. Einige seiner Neuheiten im Bereich Software verbaut VW schon ab sofort in den Modellen ID.4, ID.5 und ID.7.

Dazu zählen das neue Android-basierte Infotainmentsysten "Innovision", über das sich Funktionen und Services digital freischalten oder erweitern lassen und das einen neuen App-Store integriert, außerdem – endlich – ein digitaler Fahrzeugschlüssel fürs Handy, One Pedal Driving und die V2L-Funktion zum Anschluss externer Verbraucher bis 3.600 Watt an der internen Steckdose oder am Ladeanschluss. Der Wallet-Schlüssel wird optional angeboten, die beiden anderen Funktionen dürften Serie sein, bei V2L für den Ladeanschluss aber einen nicht mitgelieferten Adapter erfordern.

Auch das Lenkrad mit physischen Tasten hält bereits jetzt Einzug in ID.4, ID.5 und ID.7. Bei ID.4/5 kommt in den Basismodellen "Pure" außerdem der von 170 auf 190 PS erstarkte Antrieb zum Einsatz, wie ihn Ford für den Explorer bereits angekündigt hat. Die APP 350 genannte Maschine bietet im Vergleich zum bisherigen APP310 auch mehr Drehmoment und mehr Effizienz, letztere beim ID.4 auf zusätzliche 40 Kilometer Reichweite beziffert.

Der Basis-Akku mit 58 kWh wird auch bei VW auf die LFP-Technik umgestellt. LFP-Akkus sind einerseits schwerer, größer und weniger kälteresistent als ihre NMC-Kollegen, dafür aber langlebiger, weniger feuergefährdet, günstiger und nachhaltiger, weil weniger Seltene Erden zur Produktion erforderlich sind. Auch können (und sollen) sie regelmäßig auf 100 Prozent aufgeladen werden, was die Reichweite in der Praxis erhöht.

Wir gehen nach wie vor davon aus, dass der ID.4 eine größere Überarbeitung auch in Sachen Design und Interieur erhalten wird. Möglicherweise verschiebt sich dies aber etwas Richtung Herbst/Winter. Und ob es dann wirklich ein ID.Tiguan oder ein ID.4 Neo wird, ist nun auch offen.
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