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Auflösung der AG soll keine Auswirkungen auf Mitarbeiter haben
Ford-Werke: Umwandlung in GmbH geplant
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"Für unsere Mitarbeiter, Händler, Kunden und Lieferanten ändert sich dadurch überhaupt nichts", beeilte sich Bernhard Mattes, der Vorstandsvorsitzende und künftige Sprecher der Geschäftsleitung, zu versichern. Die Entscheidung habe keinerlei Auswirkungen auf die Standorte Köln, Saarlouis und Genk, sagte auch Lewis Booth, CEO von Ford Europe.
Nach dem Squeeze-Out-Verfahren im Jahr 2002 und dem Wegfall der Börsennotierung könnten mit der geplanten Umwandlung die Abläufe innerhalb der Ford-Werke vereinfacht und die Flexibilität im Konzernverbund erhöht werden, hieß es zur Begründung. Außerdem passten sich die Ford-Werke damit der Gesellschaftsform aller übrigen Konzernunternehmen in Deutschland an. Schließlich könne man im administrativen Bereich Kosten einsparen. Struktur und Aufgaben von Aufsichts- und Betriebsrat sollen ebenfalls unverändert bestehen bleiben.
Bei Ford gilt eine Vereinbarung zum Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2005. Im Gegenzug verzichten die Mitarbeiter bis Ende Februar 2005 auf Erhöhungen der Löhne und Gehälter und nehmen Kürzungen beim Weihnachtsgeld in Kauf. In den vergangenen drei Jahren hat Ford in die Werke in Köln, Saarlouis und Genk eigenen Angaben zufolge insgesamt 1,1 Milliarden Euro investiert.












