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17 Prozent weniger Getötete als im Vorjahr / Mit Übersichtstabelle
Unfallstatistik: Auch im Juli anhaltend positive Tendenz
Insgesamt nahm die Polizei rund 186.800 Unfälle auf, drei Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Davon waren 33.800 Unfälle (minus acht Prozent) solche mit Personenschaden, bei denen 42.800 (minus zehn Prozent) Menschen verletzt wurden. Bei den übrigen 153.000 Unfällen entstand lediglich Sachschaden; ihre Zahl sank um zwei Prozent.
In den Monaten Januar bis Juli 2004 wurden in Deutschland 3.174 Personen im Straßenverkehr getötet und 242.100 verletzt. Dies sind deutliche 15 bzw. neun Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Unfälle sank um ein Prozent, die der mit Personenschaden um acht Prozent.
Bezogen auf die einzelnen Bundesländer weist die Statistik überall Rückgänge bei den Verunglückten aus. Besonders hoch sind diese im kleinen Stadtstaat Bremen mit über 70 Prozent, aber auch Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen mit Werten von 27,2 bzw. 23,9 Prozent liegen vorne. Bis auf Hamburg, Berlin, Sachsen, Saarland und Schleswig-Holstein, wo das Minus im Bereich zwischen fünf und zehn Prozent liegt, können die übrigen Länder sogar zweistellige Rückgänge verbuchen, jeweils bezogen auf die Getöteten.
Die Statistik erfasst all jene Opfer, die bei Unfällen auf Deutschlands Straßen verunglückt sind, unabhängig von ihrer Nationalität. Deutsche Staatsbürger, die im Ausland ums Leben kamen, werden nicht erfasst. Verletzte, die innerhalb von dreißig Tagen nach dem Unfall sterben, werden als Verkehrstote registriert.











