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Dezente Designretuschen / Mehr Power im Top-Diesel
Alfa 147: Der Schöne und das Facelift
Doch die Fangemeinde darf wohl aufatmen - Seitenansicht und Grunddesign hat Alfa nicht angetastet. Doch die Änderungen an Heck und vor allem an der Front fallen durchaus ins Auge: Vorne prangt künftig ein größerer und tiefer sitzender Kühlergrill, flankiert von neuen Scheinwerfern, die nun unter ihrer Klarglasscheibe drei in Chrom gefasste und auf schwarzem Grund befestigte Leuchteinheiten beinhalten, also auch die bisher in die Frontschürze integrierten Blinker. Zusammen mit dem größeren Überhang, der stärker gepfeilten Motorhaube, angepassten Kotflügeln und der neuen Frontschürze soll das Auto so eine "größere Aggressivität" zum Ausdruck bringen, sagt Alfa - offenbar im Irrglauben, dass ausgerechnet dies eine Auszeichnung für einen Kompaktwagen sei.
Modifiziert präsentieren sich auch Heckklappe und -leuchten, erstere ebenfalls stärker akzentuiert und mit einer Chromleiste versehen, letztere jetzt etwas länger und den Angaben zufolge in Chrom eingefasst, was aber auf den ersten Bildern nicht erkennbar ist. Im Interieur gibt es fortan optional ein zweifarbiges Armaturenbrett, neu gezeichnete Instrumente sowie neue Oberflächenstrukturen, Sitz- und Türverkleidungsstoffe und niedrigere Kopfstützen im Fond. Details hierzu sind noch nicht bekannt, gleiches gilt für das modifizierte Fahrwerk. Neu ist ein Komfort-Fahrwerk, das im Top-Diesel Serie und sonst als Extra verfügbar ist.
Überarbeitet ist schließlich auch das optionale automatisierte Schaltgetriebe "Selespeed". Motorseitig stehen wie bisher drei Benziner mit 105, 120 und 150 PS zur Verfügung, bei den Dieseln die 1,9 Liter-Triebwerke mit 100, 115 PS und in der stärkeren 16V-Variante künftig mit 150 statt bisher 140 PS. Was den Selbstzündern, wie im Fiat-Konzern noch immer üblich, fehlt, sind Rußfilter. Schönheit ist eben nicht genug.












