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Überraschend Bernhard nicht mehr als Mercedes-Chef vorgesehen
DaimlerChrysler: Aufsichtsrat stärkt Schrempp den Rücken
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Vor einer Woche hatte der Konzern überraschend bekannt gegeben, sich nicht an dem Sanierungsplan und der anstehenden Kapitalerhöhung beim angeschlagenen Partner Mitsubishi Motors (MMC) zu beteiligen. Dies war ebenso wie der angekündigte Rückzug von Hyundai allgemein als Scheitern der Visionen von der "Welt-AG" gewertet worden, die Schrempp initiiert hatte. Nach der Entscheidung war in verschiedenen Medien über Schrempps Zukunft gemutmaßt worden; außerdem war von einem Rücktrittsangebot des Managers die Rede. Schrempps Vertrag war erst kürzlich vorzeitig verlängert worden.
Weiterhin teilte der Aufsichtsrat überraschend mit, dass Vorstandsmitglied Wolfgang Bernhard nicht die Leitung der Mercedes Car Group (Mercedes-Benz, Maybach, Smart) übernehmen werde. Der 43jährige war zuletzt zweiter Mann bei Chrysler und sollte am 1. Mai die Nachfolge von Jürgen Hubbert als Mercedes-Chef antreten. Zwischen Bernhard und Hubbert und/oder zwischen Bernhard und Schrempp soll es Medienberichten zufolge Differenzen über die strategische Ausrichtung bei Mercedes gegeben haben. Hubbert, der als Kritiker Schrempps gilt, behält damit bis auf weiteres die Verantwortung für die Mercedes Car Group.












